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Die Qumran-Rollen

Sommer 1948. Ein Beduinenjunge streift durch die Berge am toten Meer. Er entdeckt den Eingang einer Höhle. Er findet Gefäße darin. Sie müssen sehr alt sein. Staubbedeckt. Sie enthalten uralte Schriften. In den kommenden Jahren entdecken Forscher noch viele dieser Schriftrollen. Als die Schriftrollen von Qumran werden sie bis heute bezeichnet. Diesen Namen haben sie von der Siedlung Qumran, ganz in der Nähe des Fundortes. Sie war Heimat frommer Juden, die in den Städten keine Heimat fanden. Sie waren eine Gruppe, die ein Leben nach strengen religiösen Regeln führte. Die Mysteriösen Rollen wurden, wie man heute weiß, von mehr als 500 Schreibern verfasst. Sie sind die wohl einzigen erhaltenen Dokumente aus der Epoche Jesu. Sie geben zum Ersten Mal Auskunft über die Zeit der Entstehung des Christentums. Die Schriften haben wohl Jahrtausende überdauert, weil die Ehrfurcht vor dem Wissen und der Religion jüdische Tradition ist. Sie waren möglicherweise bewusst für die Nachwelt geschrieben, in Tongefäße verpackt und versteckt worden. Ein bedeutendes Erbe für die Nachkommen.

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