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Das Tal der Könige

Eine Fahrt ins Tal der Könige, die Totenstadt der Pharaonen. Vorbei an den Memnon-Kolossen. Zwei altägyptische Kolossalstatuen, die Wächter über der Ebene. Bald sieht man das berüchtigte Dorf der Grabräuber: Kurna. Die meisten Häuser wurden auf unterirdischen Gräbern der Pharaonenzeit errichtet. Geschützt vom darauf gebauten Haus konnten die Bewohner in aller Ruhe die Grabbeigaben heben. Der Totentempel der Hatschepsut, die Touristenattraktion Nummer 1. Wer hier rein will, sollte früh dran sein. Sonst ist es völlig überfüllt. Für zu spät Gekommene, die dennoch den Touristenmassen entfliehen wollen, sei das antike Tal der Arbeiter empfohlen. Dort liegt das Grab des Architekten von Tutanchamun. Es ist kleiner als die Königsgräber, aber großartiger in seiner Magie, da wirklich nur ganz wenige Besucher den Weg hierher finden. Der Eingang zum Grab des Sennedjem. Es zählt zu den wenigen unversehrten Gräbern, da es bei der Auffindung 1886 noch versiegelt war.Abstieg in die Ewigkeit. Einmal unten, schlägt dem Besucher eine extreme Hitze entgegen. 55 Grad.Die letzte Reise der Verstorbenen ging in die Unterwelt. Auf einer Barke aus purem Gold fuhren sie 12 Stunden durch die Nacht. Dem Totenreich. Um am Morgen mit der aufgehenden Sonne wiedergeboren zu werden. Zumindest glaubte man das im alten Ägypten. Magische Bilder und Formeln sollten sie auf ihrer Reise begleiten. Göttergestalten mit Tierköpfen, die Schlange, Erzfeind des Sonnengottes. Dem Glauben der Ägypter nach, konnte sie die Wiedergeburt verhindern.Diese Bilder zeigen Amun-Re, der Schöpfergott mit dem Falkenkopf. Und Sennedjem - der Verstorbene, glücklich im Paradies.Das Grab als Tor zur nächsten Welt. Ein Totenkult, für die Unsterblichkeit und für ein glückliches Leben im Jenseits.

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