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Börsencrash - Alarm für Aktionäre

Börsencrash Lange Gesichter, blankes Entsetzen, nackte Angst . Fassungslos starren die Makler auf den Kurs, der nur eine Richtung kennt: Nach unten. Wenn die Aktienkurse schlagartig und oft ohne Vorwarnung bis zu zweistelligen Prozentzahlen verlieren, dann sprechen die Börsianer von einem Crash. Anleger verlieren bis zu zweistelligen Milliardensummen. Ein Beispiel: Der Supercrash im Januar 2008. Die Ursache: Viele Amerikaner können die Raten für ihre Häuser nicht mehr zahlen. Die Banken haben hohe Verluste. Diese Nachricht macht die Runde. Sofort gehen die Bankenaktien in den Keller, dann auch die der anderen Branchen. Ein Crash kommt meist überraschend. Die Ursache - kaum vorhersehbar. Denn oft läuft die Wirtschaft über Jahre gut. Anleger können ihre Geld vervielfachen. Doch sobald oft nur Gerüchte aufkommen, dass es irgendwo in der Wirtschaft hakt, gerät der Aufwärtstrend der Kurse ins Stocken. Wenn dann irgendwo auf der Welt die Anleger ihre Aktien im großen Stil zu den noch hohen Preisen verkaufen wollen, gibt es eine internationale Kettenreaktion. Oft dauert es dann oft nur Stunden, bis die Verkaufswelle auch die Börsen in anderen Ländern erreicht. Dann gehen die Kurse weltweit in den Keller. Als Folge eines Crashs leidet oft die gesamte Wirtschaft. Denn den Menschen fehlt das Geld, sie reduzieren ihren Konsum. Die Konjunktur hakt. Es kann Jahre dauern, bis sich die Aktienkurse wieder erholen. Können die Anleger sich schützen? Kaum. Wer sein Geld in Aktien investiert, muss wachsam sein und schnell reagieren. Oder: Er muss einfach die Augen geschlossen halten und warten. Denn alle Crashs der Vergangenheit haben bewiesen: Die Aktien steigen auch wieder. Und meist sogar auf höhere Kurse als vor dem Crash.

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