wissen.de
Total votes: 13
  • Send by email
VIDEO

Bella Ischia

Die Insel Ischia ist die Größte im Golf von Neapel. Zu ihren Hauptattraktionen zählt das Castello Aragonese in Ischia Port. Die Festung liegt knapp über der Küste auf einem hohen Felsen. Die Anlage ist Privateigentum und kann besichtigt werden. Ischia ist vulkanischen Ursprungs. Dadurch hat sich ein hoher Artenreichtum auf der Insel erhalten. Man trifft Eidechsen und Geckos, Schmetterlinge und Insekten. Das Klima ist günstig und der Boden fruchtbar. Auf Ischia werden Wein, Tomaten, Zitronen, Feigen und Granatäpfel angebaut. Über 100 Quellen gibt es auf der Vulkaninsel, die seit Jahrtausenden im Untergrund brodeln. Der griechischen Mythologie nach sind es die Tränen des Riesen Typhon. Er soll von Zeus verbannt worden sein. Der Riese weinte deshalb bitterlich, was das Herz der Aphrodite rührte, der Göttin der Liebe und der Schönheit. Sie verwandelte Typhons Tränen in heilendes Wasser. In Ischia badet man also mit göttlichem Beistand. Auf Ischia wurde der Fango, der heilende Schlamm, geboren. Seine Zubereitung ist noch heute eine Königsdisziplin. Auf Ischia badeten schon die Etrusker, Phönizier und Römer. Heute sind es gut betuchte Italiener vom Festland und Pauschaltouristen. Wellness und Kuren sind eine wichtige Einnahmequelle. Im Süden liegt Sant Angelo, der vielleicht romantischste Fleck der Insel. Das Fischerdorf ist ein zeitloser Ort. Hier waren schon die Väter und Großväter Fischer. In Sant Angelo sind Autos verboten, hier gibt es nur das Meer, die Fischer und einige Gäste. Natürlich kann man auch in Sant Angelo baden, nicht in Heilwasser, aber im Meer. Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Strand. Eine Oase der Ruhe auf Bella Ischia.

Total votes: 13
  • Send by email