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Unerwünschte Werbung per Post und Fax

Verbraucherrecht – Datenschutz

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Der beste Schutz vor unerwünschter Werbung ist der sorgsame Umgang mit den eigenen Daten: Geben Sie Ihre Anschriften und Telefonnummern nur an vertrauenswürdige Personen und Institutionen weiter. Und widersprechen Sie bei Werbeaktionen der Nutzung und Weitergabe ihrer Daten. Dies kann auch nachträglich erfolgen, hierfür reicht eine kurze Formulierung aus: “Ich widerspreche der Nutzung oder Übermittlung meiner Daten für Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung (§28 Abs. 4 BDSG).”

Auch bei Ihrem Einwohnermeldeamt und der Deutschen Telekom (Telekom-Läden) können Sie nachträglich der Weitergabe widersprechen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Eintrag in die "Robinson-Listen", eine Initiative von Wirtschaftsverbänden. Weil die Nutzung dieser Listen durch die Wirtschaft freiwillig ist, ist ein Eintrag jedoch keine Garantie dafür, von Reklamesendungen künftig verschont zu bleiben.

Vorsicht ist geboten, wenn ein Versender von Fax-Werbung statt einer Postanschrift eine 0190-Nummer angegeben hat, die Verbraucher anwählen sollen, wollen sie aus dem Verteiler gestrichen werden: Diese Anwahl kann teuer werden. Um gegen den Anbieter vorzugehen beziehungsweise ihn in Erfahrung zu bringen, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit der nächsten Verbraucherzentrale (VZ) oder dem Verbraucherservice der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post.

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Marc Fritzler
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