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Tschüss, Deutschland!

Deutschland verliert in der Uni-Ausbildung den Anschluss

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Große Diskrepanzen bei den Ausgaben pro Schüler

Schlecht sieht es hierzulande nicht zuletzt bei der Finanzierung der Schulen. So hätten andere Länder etwa sinkende Schülerzahlen genutzt, um um durche eine Erhöhung der Aufwendung pro Schüler die Qualität des Bildungsangebots zu verbessern, schreibt die OECD. Zwischen 1995 und 2003 nahmen etwa die Ausgaben pro Schüler in den Grundschulen und Schulen bis zur 10. Klasse im OECD-Durchschnitt um 33 Prozent zu. In Deutschland hingegen stiegen sie nur um acht Prozent. Bei einem gleichzeitigen Anstieg der Schülerzahlen um zwei Prozent enstpricht das höheren Ausgaben pro Schüler von lediglich fünf Prozent.

Für Grundschulen werden in Deutschland je Schüler 4624 $ ausgegeben, damit liegt Deutschland nur an 20. Stelle. Der internationale Durchschnitt liegt bei 5450 $. Für Schulen bis zur 10. Klasse gibt Deutschland 5627 $ pro Schüler aus, auch hier deutlich weniger als im internationalen Durchschnitt von 6560 $. Für Schulen, die über die 10. Klasse hinaus gehen, liegen die Ausgaben pro Schüler hingegen in Deutschland mit 10.232 $ deutlich über dem Durchschnitt von 7582 $.

Für seine Studenten gibt Deutschland im Schnitt 11.594 $ pro Studierenden aus, ein wenig mehr als der OECD-Durchschnitt von 11.254 $. Am meisten zahlen hier die Schweiz, die USA und Kanada, wo die entsprechenden Ausgaben zwischen 20.000 $ und 26.000 $ pro Student liegen.

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