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Traumtouren mit Trittsicherheit: Der Alpencross

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Alpine Erfahrung erforderlich

Leicht ist dieses Unternehmen aber bei weitem nicht und erfordert alpine Erfahrung, Trittsicherheit und fahrtechnisches Können. Ebenso wie bei der so genannten Joe-Route mit gleichem Start und Ziel, allerdings mit noch ein paar Höhenmetern und Schwierigkeiten mehr, erwartet einem auf dem Weg nach Riva schon bei der ersten von sieben Etappen ein alpinistischer Höhepunkt. „Tragestrecke“ wird so etwas lapidar in Mountainbike-Führern genannt. Am Schrofenpass muss der Radfahrer Gefährt wie Gepäck schultern und über eine Aluleiter die Schlüsselstelle am Abgrund meistern. Dann geht es auf Heckmairs Spuren weiter über die Allgäuer Alpen, das Lechquellengebirge, durch das Rätikon und die Engadiner Alpen auf die Südseite des Ortlers, vorbei am Adamello bis zur Nordspitze des Lago di Garda: 380 Kilometer, 11.950 Höhenmeter bergauf und 12.700 Höhenmeter bergab. Die Joe-Route verläuft ganz ähnlich, nur sind hier statt sechs Pässen über 2000 Meter gleich neun dieser Kategorie zu überwinden. Die Anforderungen sind also noch etwas höher.

Insgesamt gibt es unendlich viele Möglichkeiten, die Alpen zu überqueren, allein mit Ausgangsort Oberstdorf beschreibt Achim Zahn in seinem Führer „Alpencross“ fünf Varianten. Doch auch weiter westlich oder weiter östlich lassen sich interessante Routen planen, insgesamt schlägt Zahn 17 verschiedene vor. Ulrich Stanciu empfiehlt in seinem Werk „Traumtouren TransAlp“ 18 Überquerungen der verschiedenen Schwierigkeitsklassen.

 

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Iris Hilberth
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