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WAHRIG SYNONYMWöRTERBUCH

Eingebung

Idee, Gedanke, Intuition, Einfall, Erleuchtung, Inspiration, Geistesblitz, Funke

Eingabe/Eingebung: Von der Bittschrift zum Geistesblitz

Eingabe und Eingebung sind sogenannte Verbalsubstantive, also von Verben abgeleitete Substantive, die das mit dem Verb ausgedrückte Geschehen bezeichnen. Auch wenn diese Substantive vom selben Verb abgeleitet werden, sind sie nicht immer bedeutungsgleich und daher nicht beliebig gegeneinander austauschbar.
Der Ausdruck Eingabe bezieht sich in der Regel auf konkrete Handlungen, wie z. B. das Verabreichen von Medizin oder das Eingeben von Daten in den Computer: »Die Eingabe der Korrekturen soll morgen abgeschlossen sein«. Mit einer Eingabe kann aber auch ein Schriftstück gemeint sein, ein sogenanntes Gesuch oder eine Bittschrift: »Sie reichte eine Eingabe bei der Behörde ein«.
Eine Eingebung ist hingegen ein inneres, emotionales oder geistiges Ereignis, das jemandem unwillkürlich widerfährt. Wer einer plötzlichen Eingebung folgt oder eine Eingebung hat, der verlässt sich auf eine innere Regung, die man auch als Idee, Inspiration oder Einfall bezeichnen kann. Eine solche Eingebung ist im Ablauf eines bestimmten Geschehens zwar nicht geplant, kann aber das weitere Handeln entscheidend beeinflussen.
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