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WAHRIG SYNONYMWöRTERBUCH

dick

  1. korpulent, stark, massig, feist, fett, üppig, füllig, fleischig, beleibt, wohlbeleibt, stattlich, rund, rundlich, voll, rubenshaft, dicklich, wohlgenährt, breit, stramm, stämmig, umfangreich, vollleibig, bullig, wuchtig, monströs, drall, fettleibig, dickleibig, prall, gut genährt, gemästet, behäbig, unförmig, mächtig, kolossal, bauchig, dickbauchig, voluminös, schmerbäuchig, speckig, aufgeschwollen, aufgebläht, plump, schwerfällig, mollig, pausbäckig; österr.: blad; scherzh.: vollschlank; ugs.: pummelig, kugelig, mopsig, schwabbelig, dickwanstig, gut bei Leibe/im Futter, gutgepolstert, vollgefressen
  2. geschwollen, angeschwollen, aufgetrieben, aufgebläht, aufgedunsen, aufgeschwemmt, schwammig
  3. dicht, undurchdringlich, unzugänglich, unwegsam
  4. stark, in großer Menge, üppig
  5. → dickflüssig

dick: Gewichtig und beleibt

Der Umfang eines Menschen lässt sich auf unterschiedliche Weise beschreiben. Korpulent und stämmig sind wie dick neutrale Ausdrücke. Gut genährt und wohlbeleibt sind ebenso freundliche Umschreibungen wie etwa mollig oder pausbäckig. Auch das gehobene Fremdwort voluminös hat verhüllende Funktion. In diese Kategorie gehört auch der oft scherzhaft gebrauchte Ausdruck vollschlank.
Plump bedeutet dick im Sinn von unförmig. Dabei schwingt eine negative Konnotation mit. Das gilt auch für drall, fett und feist, die Zusammensetzungen fettleibig und dickleibig sowie für Beschreibungen wie schmerbäuchig und erst recht monströs. Die umgangssprachlichen Ausdrücke dickwanstig, vollgefressen und schwabbelig sind negativ gemeint, während pummelig oder gutgepolstert wiederum eher freundliche Ausdrücke sind. Das gilt ebenfalls für die scherzhafte Bezeichnung gewichtig, die als Synonym für dick mit dem Doppelsinn von Gewicht als Schwere beziehungsweise großer Bedeutung spielt. Speck auf den Rippen haben ist in diesem Sinn eine umgangssprachliche Umschreibung für dick sein, ebenso das scherzhafte einen Schwimmgürtel haben.
Nichts mit Körpergewicht hat dagegen die umgangssprachliche Redensart mit jemandem dick sein zu tun; sie drückt aus, dass man eng mit jemandem befreundet ist, und mit dieser Person durch dick und dünn gehen kann. Das Gegenteil ist bei der Wendung dickhaben/dickehaben der Fall. Sie besagt, dass jemand einen Menschen oder eine Sache nicht mehr leiden kann. Sich dickmachen bedeutet schließlich so viel wie angeben.
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