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Sternenhimmel im Februar 2016

Planetenbogen, Gasriese und helle Sterne

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Prachtvolle Wintersternbilder

Im Februar beherrschen die Wintersternbilder den Himmel. Sie enthalten besonders viele leuchtkräftige Sterne. Gut zu sehen ist der abends im Süden stehende Orion mit seinen auffälligen Gürtelsternen. Unter ihm steigt der Große Hund mit dem hellen Stern Sirius über den Horizont. Sirius ist – mit bloßem Auge nicht erkennbar - eigentlich ein Doppelsternsystem. Der hellere Partner der beiden ist der hellsten Stern am gesamten Himmel.

Folgen wir der aufsteigenden Linie des Gürtels des Orion, kommen wir zum Sternbild Stier. Sein Auge wird von dem rötlichen Stern Aldebaran gebildet – einem Roten Riesen. Über der Schulter des Stiers leuchten die Plejaden, das Siebengestirn. Der Fuhrmann mit seinem hellen Stern Capella steht hoch über unseren Köpfen fast am Zenit.

Wintersternbilder
Typische Wintersternbilder stehen abends im Süden.

Warum die Sterne jetzt besonders hell erscheinen

Übrigens: Dass die Sterne gerade im Winter so hell zu leuchten scheinen, liegt nicht nur daran, dass die Wintersternbilder besonders leuchtstarke Sterne enthalten. Es liegt auch am besonders dunklen Hintergrund des Winterhimmels. Denn in diesen Monaten blicken wir Bewohner der Nordhalbkugel sozusagen aus der Milchstraße hinaus. Wir sehen von der Position der Erde im Außenbezirk der Galaxie weiter nach außen, in sternenärmere Bereiche.

Im Sommer blicken wir dagegen in Richtung des Milchstraßenzentrums. Das Milchstraßenband ist dadurch gut zu sehen, dafür aber sorgen die dicht gedrängten Sterne im galaktischen Zentrum für mehr Streulicht.

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