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Sternenhimmel im April 2016

Mars, Meteore und der Mond vor der Venus

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Das Frühlings-Dreieck

Bei den Sternbildern dominieren nun die typischen Frühlings-Konstellationen, darunter der Löwe, der Bärenhüter (Bootes) mit seinem rötliche Hauptstern Arktur und die Jungfrau mit ihrem hellen Stern Spica. Alle drei steigen am späten Abend im Südosten auf. Verbindet man die hellsten Sterne dieser drei Sternbilder, erhält man ein fast gleichseitiges Dreieck: das Frühlings-Dreieck. Es ist typisch für diese Jahreszeit.

Frühlingsdreieck
Die hellsten Sterne der Konstellationen Löwe, Bärenhüter und Jungfrau bilden das Frühlings-Dreieck.
Ebenfalls ein charakteristisches Frühlings-Sternbild ist Herkules, benannt nach dem berühmten Helden der griechischen Mythologie. Diese Konstellation steht links über dem Bärenhüter am Himmel und ist leicht an den vier hellen Sternen zu erkennen, die ein leicht verzerrtes Viereck mit schwächer leuchtenden Anhängen bilden.  An seiner rechten Seite liegt ein in dunklen Nächten schon mit bloßem Auge als schwacher Lichtfleck erkennbarer Kugelsternhaufen, Messier 13 genannt. In ihm drängen sich mehr als 30.000 Einzelsterne auf relativ engem Raum.

Die Wintersternbilder verschwinden nun allmählich vom Himmel. Sie stehen nun tief am westlichen Horizont. Tief im Osten lugen dafür sogar schon die ersten Sommersternbilder über den Horizont, darunter der Skorpion und die Leier.

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