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Start in den Beruf: Erfolgreich und gesund

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  • Seien Sie so natürlich wie mögliche. Seien Sie einfach Sie selbst - weder zu schüchtern noch übertrieben selbstbewusst.
  • Versuchen Sie, sich die Namen Ihrer Kollegen möglichst schnell einzuprägen. Notieren Sie sie notfalls.
  • Begegnen Sie auf dem Flur Kollegen, denen Sie noch nicht vorgestellt wurden, gehen Sie ruhig auf sie zu und stellen Sie sich selbst vor.
  • Versuchen Sie von Beginn an, einen guten Draht zur Abteilungssekretärin zu bekommen. Bei Ihren anfänglichen Informations- und Orientierungsproblemen kann sie sich als ein "Fels in der Brandung" erweisen.
  • Lernen Sie von Anfang an und so rasch wie möglich die Spielregeln an Ihrer neuen Arbeitsstätte und halten Sie sich daran.

Stichwort "Sozialkompetenz"

Die lieben Kollegen

Der Berufsanfang ist in vielerlei Hinsicht spannend und Sie werden eine Menge neuer Erfahrungen machen. Vermutlich werden Sie allerdings auch bald feststellen, dass am Arbeitsplatz einige andere Spielregeln zu beachten sind als beispielsweise an der Universität oder der Schule. Persönliche Kontakte werden hier nicht mehr ganz so ungezwungen geknüpft. Hier gilt es nun, konstruktiv mit den Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten und sich in ein Team einzufügen, mit dem man gemeinsam ein bestimmtes Ziel erreichen will. Dass Ihnen das anfangs ein bisschen zittrige Knie bereitet, ist ganz normal.

Sie sollten daran denken, dass Arbeitskollegen zuallererst keine Freunde sind. Es ist zwar schön, wenn sich im Lauf der Zeit hier und dort eine nette Freundschaft entwickelt. Vorerst sollten Sie dies allerdings im Hinterkopf behalten. Waren Sie es also gewohnt, an Schule und Uni unkompliziert und ungezwungen auf jemanden zuzugehen und diesen womöglich auch gleich zu duzen, sollten Sie im Berufsleben etwas diplomatischer an die Sache herangehen. Dies gilt besonders für eher konservative Unternehmen, die auf traditionelle Umgangsformen Wert legen. Fallen Sie also nicht gleich mit der Tür ins Haus, indem Sie bereits am ersten oder zweiten Tag fragen, ob man sich auch mal in der Freizeit treffen könnte. Warten Sie erst einmal in Ruhe ab, bis Sie alle besser kennen gelernt haben und die jeweiligen beruflichen Hierarchien verstehen.

Es kann natürlich passieren, dass Sie nicht von allen sofort die erhoffte positive Resonanz erhalten. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Meist liegt das gar nicht an Ihrer Arbeit oder Ihrer Persönlichkeit. Oft behindern eingefahrene Strukturen und Konkurrenzdenken die Integration neuer Mitarbeiter. So befürchten z.B. manche Nicht-Akademiker, dass der Arbeitskollege von der Universität schneller auf der Karriereleiter emporsteigen könnte als sie selbst. Diese und ähnliche Gründe gibt es also zahlreich und dürfen Sie nicht weiter beeinflussen.

Stellen Sie ruhig Fragen, wenn Sie etwas nicht verstehen und gewisse Vorgänge erklärt haben möchten. Seien Sie diesbezüglich nicht zu schüchtern und denken Sie sich immer: Dumme Fragen gibt es nicht, höchstens dumme Antworten!

Gerade zu Beginn Ihrer Tätigkeit sollten Sie Ihr Herz nicht auf der Zunge tragen. "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" gilt hier besonders! Üben Sie sich in Zurückhaltung und reden Sie nicht zu viel über sich selbst - und erst recht nicht über Kollegen oder Vorgesetzte. Sie könnten sonst Gefahr laufen, schnell in eine Außenseiterrolle zu geraten, weil man Sie für ein Lästermaul hält.

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