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"Star Trek: Enterprise"

Anfänge eines Raumschiffes, Ende einer Serie

"Star Trek: Enterprise" ist der fünfte und damit neuste Serien-Streich der amerikanischen Produktionsfirma Paramount Pictures. Zugleich ist es jedoch auch der letzte. Nach nur vier Staffeln wird die Serie aufgrund zu schwacher Einschaltquoten eingestellt. Sehr zum Bedauern der vielen Star Trek-Fans.

Sie hatten bis zum bitteren Ende gekämpft - so, wie einst ihre Idole in den Tiefen des Universums. Bloß nicht aufgeben, die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Doch alles flehen half nichts. Die eingefleischten Fans traf es besonders hart, als der amerikanische Fernsehsender United Paramount Network, kurz UPN, offiziell das Ende der Serie verkündete. Damit war das Kapitel "Star Trek" endgültig abgeschlossen.

"Star Trek: Enterprise" selbst spielte ab dem Jahr 2151, also noch vor "Raumschiff Enterprise", der ersten Serie aus der Star Trek-Reihe. Die Enterprise machte sich zum ersten Mal auf die Reise, um den Weltraum zu erforschen und Kontakt zu neuen Lebensformen aufzunehmen. Techniken, wie etwa das so genannte "Beamen", steckten noch in den Kinderschuhen. Eine dramatische Wendung nahm die Serie, als bei einem Angriff auf die Erde sieben Millionen Menschen ums Leben kamen. Fortan wurde die Enterprise damit beauftragt, die Schuldigen für das Massaker ausfindig zu machen.

Um noch mehr Zuschauer für die Weltraum-Abenteuer von Captain Jonathan Archer und seiner Crew zu begeistern, setzten die Produzenten verstärkt auf Action-Elemente. Der gewünschte Effekt blieb jedoch aus. Ganz im Gegenteil: Zahlreiche Fans wandten sich von ihrer Lieblingsserie ab. Der ethnisch-moralische Hintergrund der Serie wurde immer mehr zu einem Rudiment vergangener Tage und die Fernsehquoten zu schwach, um Star Trek noch am Leben zu erhalten.

von Paul Sklorz, wissen.de
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