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Schwimmen

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Schon antike Philosophen und Geschichtsschreiber berichten vom Schwimmen in Griechenland und im Römischen Reich. Vor 2000 Jahren gab es bereits Schwimmwettkämpfe in Japan, während in Europa die Furcht vor der Verbreitung von Krankheiten eine Verbreitung des Schwimmens bis zum 19. Jahrhundert verhinderte. Schwimmdisziplinen waren Bestandteil der ersten Olympischen Spiele 1896 in Athen, wo man sie im Meer austrug. Erst bei den Olympischen Spielen 1948 wurde das Schwimmen in einer Halle ausgetragen. Im Jahr 1908 wurde der Internationale Amateur-Schwimmverband (Fédération International de Natation Amateur) als Fachverband nicht nur für das Schwimmen, sondern auch für das Wasserspringen und Wasserball gegründet. Im Jahr 1973 wurden Weltmeisterschaften eingeführt.

Schwimmarten und Schwimmdisziplinen

Die vier Wettkampfschwimmarten sind Kraulschwimmen (bei Freistilrennen), Rückenkraul, Brustschwimmen und Schmetterlingsschwimmen. Beim Freistilschwimmen gibt es keine Einschränkungen, während die Technik der anderen Stilarten und die Wenden streng reguliert sind. Bei großen Meisterschaften werden Freistilwettbewerbe der Männer über 50 m, 100 m, 200 m, 400 m und 1500 m ausgetragen, während die Frauen statt 1500 m die 800-m-Strecke schwimmen. Bei den anderen Schwimmarten absolvieren sowohl die Männer als auch die Frauen Rennen über 100 und 200 m. Für Männer und Frauen gibt es Lagenwettbewerbe, bei denen jeder Schwimmstil über 50 beziehungsweise 100 m geschwommen wird. Die Reihenfolge ist Schmetterling, Rückenkraul, Brust und Freistil. Die Staffelrennen führen über 4 x 100 m und 4 x 200 m sowie eine Lagenstaffel über 4 x 100 m, bei der die Reihenfolge der Schwimmstile folgende ist: Rückenkraul, Brust, Schmetterling und Freistil.

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