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Schmetterlingszählung

Aktion zum Mitmachen: Volkszählung der Tagfalter in Garten, Park und Balkon

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Wie mache ich meinen Garten oder Balkon zum Schmetterlings-Paradies?

Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz

Die Aktion gibt aber auch Tipps, wie jeder selbst etwas für die Schmetterlinge tun kann: "Wer im eigenen Garten nicht spritzt und schmetterlingsfreundliche, also heimische Blumen pflanzt, kann so kleine Schmetterlingsoasen entstehen lassen", so Hoffer. Einen einfachen Einstieg in einen schmetterlingsfreundlichen Garten bietet beispielsweise ein Wildblumenbeet – oder gleich eine Wildblumenwiese. Als Faustregel für schmetterlingsfreundliche Gärten gilt: je naturnäher und vielfältiger, desto attraktiver.

Bei Schmetterlingsraupen besonders beliebt sind Ampfer, Brennnesseln, Brombeere und Doldenblütler wie Möhre oder Fenchel. Gerade die unbeliebten Brennnesseln bieten dem Nachwuchs vom Kleinen Fuchs, aber auch von Tagpfauenauge, Admiral, Landkärtchen und Distelfalter Nahrung. Es kann sich daher lohnen einige Brennnesselpflanzen stehen zu lassen – dann fliegen bald auch in ihrem Garten die bunten Falter umher.

Nektar für die erwachsenen Schmetterlinge bietet der Sommerflieder, aber auch blühende Gewürzkräuter: Am Nektar der Thymianblüten laben sich zum Beispiel vierzehn verschiedene Schmetterlinge. Auch Basilikum, Schnittlauch, Liebstöckel oder Oregano haben für unsere Schmetterlinge einiges zu bieten. Schädlingsbekämpfungsmittel schaden nicht nur vielen nützlichen Insekten, sie wirken auch direkt gegen Raupen und oft auch gegen ausgewachsene Falter. Ebenfalls schädlich für viele Falterarten sind synthetischen Dünger. Die meisten Schmetterlingspflanzen wachsen ohnehin am besten auf mageren, also nährstoffarmen Böden.
 

Weiterführende Links:

Informationen zur BUND-Zählaktion Abenteuer Faltertage

Tipps für den Schmetterlings-Garten

NPO / BUND
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