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DATEN DER WELTGESCHICHTE

16. 1. 1979, Schiitenführer Ajatollah Khomeini übernimmt die Macht

Iran

Schah Mohammed Resa Pahlawi verlässt den Iran und begibt sich nach Ägypten und am 22. 8. nach Marokko. Am 1. 2. kehrt nach 15-jährigem Exil der iranische Schiitenführer Ajatollah Khomeini zurück und verkündet zwei Tage später die Bildung eines Revolutionsrats. Er setzt eine provisorische Regierung unter Ministerpräsident Basargan ein. Am 15. 2. beginnen Prozesse islamischer „Volksgerichte“ gegen Anhänger des Schahs, die meist mit der sofortigen Hinrichtung enden. Proteste aus dem Ausland weist Khomeini zurück. Trotz der Protestkundgebungen iranischer Organisationen entscheidet sich die Bevölkerung Ende März in einer Volksabstimmung für Khomeinis „Islamische Republik“.

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