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Rückenschmerz adé!

Wir "haben Rücken": Rückenschmerzen sind inzwischen zu einer echten Volkskrankheit avanciert. Kein Wunder, schließlich muten wir unserer Wirbelsäule im Alltag einiges zu. Da sind Verspannungen und Co vorprogrammiert. Doch es gibt eine gute Nachricht: Schmerzen im Kreuz kann man vorbeugen - und zwar mit einfachen Mitteln. Schon etwas mehr Bewegung und eine gute Matratze können viel bewirken.

Rückenschmerz
Deutschland hat "Rücken": Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer eins in Deutschland.
Rückenprobleme sind ein echtes Volksleiden. Weltweit verursachen allein Schmerzen im unteren Rücken mehr Einschränkungen und Behinderungen als jede andere Krankheit, wie eine Studie im Jahr 2014 ergab. Auch viele Deutsche "haben Rücken": Bei uns leiden 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Jeder fünfte gesetzlich Versicherte geht hierzulande sogar mindestens einmal im Jahr wegen Schmerzen im Kreuz zum Arzt.

Es zwickt und ziept

Selten sind es dabei ernsthafte Wirbelverletzungen oder Bandscheibenschäden, die die Deutschen plagen. Vielmehr gehen die Schmerzen meistens auf Probleme mit den Sehnen, Bändern und Muskeln zurück. Sie werden oft als unangenehme Verspannungen wahrgenommen, können aber auch zu regelrechten Schmerzattacken führen.

Dass unser Rücken so oft zwickt und ziept, ist eigentlich kein Wunder. Denn der Rücken hat im Laufe des Lebens so einiges auszuhalten - sei es stundenlanges Sitzen am Schreibtisch, Lümmeln vor dem Fernseher oder eine unpassende Matratze. Fehlende Bewegung und falsche Körperhaltungen gehören zusammen mit Stress zu den häufigsten Auslösern von Rückenschmerzen.

Schwimmer im und am Becken
Schwimmen gilt als ideale Sportart für den Rücken: Es kräftigt die Rumpfmuskulatur, der Auftrieb schont die Wirbelsäule und die Gelenke.
Bewegung hilft

Doch genau diese Auslöser lassen sich leicht vermeiden. Jeder Einzelne kann viel für seine persönliche Rückengesundheit tun, indem er sich mehr bewegt. Schwimmen, Yoga, Pilates und gezielte Rückengymnastik eignen sich gut, um Schmerzen im Kreuz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Es bringt aber auch schon etwas, einfach mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, die Treppe statt den Lift nehmen oder die Mittagspause für einen Spaziergang mit den Kollegen nutzen.

Selbst wenn der Schmerz schon da ist, kann Bewegung wie Medizin wirken. "Wer Rückenschmerzen hat, neigt dazu, eine Schonhaltung einzunehmen und sich weniger zu bewegen. Doch das verschlimmert die Beschwerden auf Dauer sogar", sagt die Physiotherapeutin Katrin Vogel von der Rehaklinik am Berger See in Gelsenkirchen. "Wenn es keine ärztlichen Einwände gibt, hilft ein leichtes Training gegen die Schmerzen."

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MED-Agentur/ Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)/ DAL, 15.03.2018
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