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DATEN DER WELTGESCHICHTE

300 v. Chr.

Rom

Die Lex Ogulnia öffnet den Plebejern den Zugang zu den Priesterämtern der Pontifices und der Auguren. Sie sind damit zu fast allen Ämtern zugelassen. Die Auguren zelebrieren die „Auspizien“, d. h., sie holen anhand ritueller Handlungen (z. B. Vogelschau, Eingeweideschau) die Meinung der Götter zu anstehenden Entscheidungen ein. Die Pontifices überwachen die Ausübung der Religion und ihrer Rituale. Im selben Jahr ermöglicht die Lex valeria de provocatione allen Bürgern, an die Volksversammlung zu appellieren, wenn sie von Magistraten („Beamten“) Zwangsmaßnahmen unterworfen werden.

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