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Reparaturen und Werkleistungen

Verbraucherrecht von A-Z – Handwerker

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Selbst wenn alle Kosten in Euro und Cent genau aufgeführt sind, kann der Betrieb später bis zu etwa 20 Prozent mehr in Rechnung stellen als veranschlagt waren. Auf der sicheren Seite ist hingegen, wer einen Festpreis-KV ein "Angebot" einholt, denn der hier genannte Preis ist verbindlich (statt Festpreis kann es auch "Pauschalpreis" heißen). "Einheitspreise" hingegen sind Berechnungsfaktoren, die sich nach Gewicht oder Stückzahl bemessen (beispielsweise Preis pro Quadratmeter zu streichende Fläche). Der genannte Endpreis muss die Mehrwertsteuer bereits enthalten. Wichtig bei der Auftragsvergabe ist es auch, Termine für die Ausführung und Fertigstellung schriftlich zu vereinbaren.

Auftragsausführung

Ist ein Termin konkret vereinbart (Datum, Uhrzeit), der Handwerker verspätet sich jedoch um mehr als eine Stunde, dann ist dieser in "Verzug". Hat der Kunde dadurch einen finanziellen Schaden, kann er vom Handwerker Schadenersatz verlangen, sofern für den Verzug keine höhere Gewalt verantwortlich ist (z.B. Unfall).

Arbeitsbeginn und -ende sowie Pausen sollten sich Verbraucher immer notieren, um später die Abrechnung kontrollieren zu können. Entstehen dem Handwerker während der Ausführung unvorhergesehene Mehrkosten, die im Kostenvoranschlag nicht angegeben waren, etwa weil mehr Material benötigt wird, so ist dies dem Kunden mitzuteilen und von diesem zu genehmigen (der Handwerker hat in diesem Fall eine "Anzeigepflicht").

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Marc Fritzler
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