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Rekord bei Fusionen

Der weltweite Markt für Unternehmensfusionen und -übernahmen (allgemein: Firmenzusammenschlüsse) boomt wie nie zuvor. Im ersten Halbjahr 2006 hat sich das Volumen der angekündigten Transaktionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf rund 1.963 Milliarden US-Dollar erhöht. Damit wurde sogar das Spitzenniveau des ersten Halbjahres 2000 noch übertroffen. „Das Jahr 2006 wird voraussichtlich alle Rekorde brechen“, prognostiziert man bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG, die soeben – nach Daten des Marktforschungsinstituts Dealogic – eine Analyse der Unternehmenszusammenschlüsse vorgelegt hat.

Deutschland auf Platz vier

Erhöht hat sich auch die Anzahl der angekündigten Fusionen und Übernahmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen sie weltweit um 14 Prozent auf 16.259 zu. Besonders in Europa entwickeln sich die so genannten M&A-Märkte (Mergers und Acquisition) äußerst dynamisch. Mit rund 788 Milliarden US-Dollar übertraf die Summe der von Januar bis Juni angekündigten Fusionen und Übernahmen den Wert des ersten Halbjahres 2005 um satte 74 Prozent. Die Anzahl der angekündigten Transaktionen im ersten Halbjahr 2006 liegt mit 5.914 um mehr als 13 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Deutschland liegt europaweit auf Platz vier der Zielländer für M&A-Aktivitäten – hinter Großbritannien, Frankreich und Spanien. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2006 482 Transaktionen, in denen deutsche Unternehmen als Verkäufer auftraten, angekündigt. Das Volumen lag mit rund 73 Milliarden US-Dollar knapp unter dem Vorjahresniveau.

 

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von Michael Fischer, wissen.de/Quelle: KPMG
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