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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

weben

we|ben
I.
V.
175, hat gewoben; mit Akk.
1.
durch Erzeugen eines Fadens und vielfaches Verknüpfen dieses Fadens herstellen;
hier hat eine Spinne ihr Netz gewoben
2.
poet.
erzeugen, entstehen lassen;
das Mondlicht, die aufgehende Sonne, der Nebel wob einen feinen Schleier um die Berggipfel
II.
V.
1, hat gewebt; mit Akk.
auf dem Webstuhl durch Kreuzen von Fäden herstellen;
Tuch, Leinen, Teppiche w.
III.
V.
1, hat gewebt; o. Obj.; von Pferden
den Kopf hin und herbewegen und dabei von einem Fuß auf den andern treten (als schlechte Angewohnheit)
IV.
V.
1, nur im Präsens; poet.; in der Fügung
leben und w.
wirksam sein, in feiner Bewegung sein;
im Wald, auf den Wiesen lebt und webt mancherlei Getier;
auch unpersönl., mit „es“
auf den Wiesen lebt und webt es
auf den Wiesen herrscht Leben und feine Bewegung
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