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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

überschlagen

über|schla|gen
V.
116
I.
mit Akk.; hat übergeschlagen
eines über das andere schlagen;
die Beine ü.; die Zipfel eines Tuches ü.
II.
o. Obj.; ist übergeschlagen; selten
überspringen;
ein Funke schlägt über
,
über|schla|gen
I.
V.
116, hat überschlagen; mit Akk.
etwas ü.
1.
etwas nicht lesen;
ein Kapitel (im Roman) ü.
2.
ungefähr berechnen;
die Kosten für ein Haus ü.
II.
V.
116, hat überschlagen; refl.
sich ü.
1.
sich (im Fallen, Stürzen) um die eigene Querachse drehen;
der Wagen überschlug sich, als er die Böschung hinunterstürzte; er überschlug sich vor Höflichkeit
ugs.
er war übertrieben höflich
2.
plötzlich von der Brust in die Kopfstimme übergehen;
Syn.
überschnappen;
seine Stimme überschlug sich vor Erregung
3.
übertr.
rasch, überstürzt aufeinanderfolgen;
die Nachrichten überschlugen sich
III.
Adj.
, o. Steig.
leicht warm, kaum warm, aber nicht kalt;
das Wasser, die Temperatur des Raumes soll ü. sein
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