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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

treten

tre|ten
V.
163
I.
mit Akk.; hat getreten
1.
etwas t.
a)
mit dem Fuß drücken, stoßen;
den Blasebalg, das Pedal (am Klavier), die Kupplung t.; Wasser t.
im Wasser die Beine auf und nieder bewegen (und sich dadurch in senkrechter Stellung halten);
jmds. Gefühle mit Füßen t.
übertr.
jmds. Gefühle verletzen, missachten
b)
durch Gehen herstellen;
einen Weg t.
c)
Fußb.
durch einen Schuss ausführen;
einen Freistoß t.
2.
jmdn. t.
jmdn. bedrängen, zur Eile antreiben
3.
ein Tier t.
begatten;
der Hahn tritt die Henne
II.
mit Akk. oder Dat.; hat oder ist getreten
jmdn. (ein Tier) t.
jmdn. (ein Tier) mit dem Fuß stoßen, stark drücken, jmdm. (einem Tier) einen Tritt geben;
ich habe ihn (absichtlich) auf den Fuß getreten; ich bin ihm (versehentlich) auf den Fuß getreten; ich habe ihn (absichtlich) vors Schienbein, in den Hintern getreten
III.
o. Obj.
1.
ist getreten
einen Schritt, einige Schritte (an eine Stelle) machen;
ans Fenster t.; aus dem Haus t.; ins Zimmer t.; vor jmdn. t. (und etwas bekennen); zu jmdm. t.
sich in jmds. Nähe stellen
2.
hat getreten
einen Tritt ausführen, mit dem Fuß heftig (in eine Richtung) stoßen;
gegen die Haustür t.; nach jmdm. t.
3.
mit verschiedenen Subst., ist getreten
in etwas t.
etwas beginnen;
in Tätigkeit, in Aktion t.; in Verhandlungen mit jmdm. t.; in Hungerstreik t.
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