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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Strich

Strch
m.
1
; nach Zahlenangaben Pl. auch
1.
mit einem Schreibgerät gezogene Linie
(Bleistift~, Kreide~); einen S. machen, ziehen; nur noch ein S. sein
übertr.
sehr abgemagert sein;
keinen S. mehr tun, machen
übertr.
nichts mehr arbeiten;
jmdm. einen S. durch die Rechnung machen
übertr.
jmds. Vorhaben zerstören;
eine Zeichnung mit wenigen ~n entwerfen; einen S. unter etwas machen
etwas beenden;
das ist unterm S.
das hat kein Niveau, das ist schlecht
2.
das Streichen
(II 5)
, Streichung;
in dem Text sind wohl noch einige ~e nötig
3.
nur Sg.
Art und Weise, ein Schreib oder Zeichengerät zu führen;
mit einem feinen, weichen S. malen
4.
Einteilung auf einer Skala;
zwei S. unter Null; zehn S. Nordost
5.
nur Sg.
Richtung, in der die Haare eines Lebewesens oder die Fasern eines Gewebes angeordnet sind;
das Fell gegen den S. bürsten; es geht mir gegen den S.
übertr.
es ist mir unangenehm, widerwärtig;
nach S. und Faden
außerordentlich, sehr kräftig;
jmdn. nach S. und Faden verhauen
6.
nur Sg.
a)
Flug von Vögeln in geringer Höhe
b)
Schwarm, Gruppe (von Vögeln);
ein S. Enten
7.
nur Sg.
Art und Weise der Bogenführung eines Streichers;
einen leichten, vollen S. haben
8.
Teil einer Landschaft
(Land~); ein wenig fruchtbarer S.
9.
nur Sg.
Prostitution auf der Straße;
auf den S. gehen; jmdn. auf den S. schicken
10.
ugs.
Straße, Gegend, in der Straßenprostitution stattfindet
(Bahnhofs~)
[zu 1: nach dem Strich, der früher in Zeitungen den politischen Teil abschloss, ehe der leichte, unterhaltende Teil begann]
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