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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Schatten

Scht|ten
m.
7
1.
dunkle Fläche, die auf der lichtabgewandten Seite eines Körpers entsteht, der von einem Licht angestrahlt wird;
der S. des Baumes, Berges; einen S. werfen; seine S. vorauswerfen
sich durch (schlechte) Vorzeichen ankündigen;
er ist nur noch der S. seiner selbst
er ist sehr krank, sehr geschwächt;
über seinen S. springen
übertr.
sich überwinden, etwas tun, was man seiner Natur nach eigentlich nicht tun kann;
sich vor dem eigenen S. fürchten
sehr ängstlich sein;
er folgt ihr wie ein S.; er ist ihr getreuer S.
übertr.
er folgt ihr überall, er ist immer in ihrer Nähe;
einem S. nachjagen
ein unerreichbares Ziel verfolgen;
in jmds. S. stehen
übertr.
infolge der überragenden Bedeutung eines andern selbst keine Anerkennung finden
2.
Bereich, der nicht vom Licht getroffen wird;
den S. aufsuchen; sich im S. ausruhen; dieses Ereignis stellt alles in den S., was vorher war
übertr.
dieses Ereignis übertrifft alles ;
jmdn. in den S. stellen
jmdn. übertreffen, besser, tüchtiger sein, mehr leisten als jmd.
3.
dunkler Fleck, dunkle Erscheinung;
einen S. auf der Lunge haben
die Lunge zeigt auf dem Röntgenbild einen krankhaften dunklen Fleck;
einen S. haben
übertr.
nicht ganz normal sein;
S. unter den Augen haben
4.
Myth.
Geist eines Toten;
das Reich der S.
Totenreich;
ins Reich der S. hinabsteigen
sterben
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