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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

reiben

rei|ben
V.
95, hat gerieben
I.
mit Akk.
etwas r.
1.
mit Druck auf einer Fläche oder zwischen den Händen hin und her bewegen;
den Kopf, die Stirn, die Wange an jmds. Arm r.; Stoff (beim Waschen) r.
2.
mit Druck über etwas hin und her wischen;
den Tisch, die Fenster blank r./blankreiben
3.
durch Reiben
(2)
entfernen;
Staub vom Mantel r.
4.
durch Hinundherbewegen auf dem Reibeisen fein zerkleinern;
Schokolade, einen Apfel r.; geriebene Semmeln
II.
mit Dat. (sich) und Akk.
sich einen Körperteil r.
mit der Hand oder den Fingern auf einem Körperteil drückend hin und her gleiten;
sich die Augen, die Hände r.; sich eine schmerzende, juckende Stelle r.
III.
refl.
1.
sich an etwas r.
sich mit Druck an einer Fläche hin und her bewegen;
der Hund reibt sich an der Mauer
2.
sich an jmdm. r.
übertr.
mit jmdm. oft in Streit geraten
IV.
o. Obj.
sich schmerzhaft (an einer Fläche) hin und her bewegen;
der Schuh reibt (an den Zehen)
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