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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Metaphysik

Me|ta|phy|sik
f.
,
, nur Sg.
Lehre von den letzten, nicht erkennbaren Zusammenhängen des Seins, vom Übersinnlichen
[< 
griech.
meta
„nach, hinter“ und
Physik;
der Ausdruck entstand bei der Redaktion von Aristoteles' Werken; mit einigen der letzten Schriften, die sich an die „Physik“ anschlossen, wusste man zunächst nichts anzufangen und nannte sie deshalb einfach
Metaphysik
„das, was hinter ‚Physik kommt“; die Bed. „Lehre von den letzten Dingen, den Dingen hinter, über der Wirklichkeit“ ist erst danach entstanden]
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