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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Kümmeltürke

Kụ̈m|mel|tür|ke
m.
11
1.
veraltet
Spießbürger
2.
derb; Schimpfwort für
Türke
[urspr. Bez. der Hallenser Studenten für „langweiliger, fader Mensch, einer, der sich nie über seine engere Heimat hinausbewegt“, das heißt „einer, der nie aus Halle und seiner Umgebung hinauskommt“; das Gebiet um Halle wurde früher
Kümmeltürkei
genannt, da dort viel Kümmel angebaut wurde; Türkei deshalb, weil früher aus der Türkei viele Gewürze eingeführt wurden]
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