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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

kriechen

krie|chen
V.
73, ist gekrochen; o. Obj.
1.
sich auf dem Boden (oder auf einem Untergrund) oder dicht am Boden fortbewegen;
auf allen vieren k.; auf Händen und Füßen k.; eine Schlange kroch über den Weg; ein Käfer kroch mir über den Fuß; das Kind kriecht durchs Zimmer; ins Bett k.
ugs.
sich ins Bett legen;
jmdm. in den Arsch k.
vulg.
jmdm. plump schmeicheln, so reden, wie es jmd. hören möchte;
vor jmdm. k.
sich vor jmdm. demütigen, jmdn. demütig um etwas bitten
2.
sich durch eine enge Öffnung bewegen;
der Hund kriecht durch den Zaun; er ist durchs Kellerfenster gekrochen
3.
sich sehr langsam fortbewegen;
der Zug kriecht; der Verkehr geht nur ~d voran; ich war so erschöpft, dass ich auf dem Heimweg nur noch gekrochen bin
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