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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

krallen

krl|len
V.
1, hat gekrallt
I.
mit Akk.
1.
die Finger in etwas k.
die Finger wie mit Krallen in etwas bohren, um etwas schließen;
er krallte mir vor Angst die Finger ins Fleisch, in den Arm; er krallte die Finger um den Ast, das Seil
2.
jmdn. k.
übertr., ugs.
jmdn. erwischen, fangen;
die Polizei hat ihn gekrallt
II.
mit Dat. (sich) und Akk.; ugs.
sich etwas k.
sich etwas widerrechtlich aneignen;
er hat sich das Fahrrad gekrallt
III.
refl.
sich k.
sich mit den Krallen oder Fingern mit aller Kraft festhalten;
der Vogel krallte sich ans Gitter, an einen Ast; er krallte sich (mit den Fingern) ans Geländer, an meinen Arm
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