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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Hendiadyoin

Hen|di|a|dy|oin
n.
1
1.
bes. in der Antike
Stilfigur, bei der statt eines Substantivs mit adjektivischem Attribut zwei durch „und“ verbundene Substantive verwendet werden,
z. B. „aus Bechern und Gold trinken wir“ statt „aus goldenen Bechern“
2.
Verbindung zweier Synonyme zur Steigerung der Ausdruckskraft,
z. B. „sein Hab und Gut“, „das ist gut und recht“
[< 
griech.
hen dia dyoin
„eins durch zwei“,
hen
„eins“,
dia
„durch“ und
dyoin,
Genitiv von
dyo
„zwei“]
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