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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

ergehen

er|ge|hen
V.
47, ist ergangen; o. Obj.
1.
veraltend
erlassen oder verkündet werden;
ein Gebot erging in alle Gemeinden; ich will noch einmal Gnade für Recht e. lassen
Gnade walten, wirken lassen anstelle von Recht, ich will dich nicht bestrafen, obwohl du es wirklich verdient hast
2.
etwas über sich e. lassen
etwas widerspruchslos ertragen, sich gefallen lassen
3.
unpersönl., mit „es“
es ergeht jmdm. gut, schlecht
jmd. befindet sich gut, schlecht, es geht jmdm. gut, schlecht;
wenn du das tust, wird es dir übel e.; wie ist es dir denn in der Zwischenzeit ergangen?; lass es dir gut e.!; sich nach jmds. Ergehen erkundigen
nach jmds. Befinden fragen, sich erkundigen, wie es jmdm. geht
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