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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

einziehen

ein|zie|hen
V.
187
I.
mit Akk.; hat eingezogen
1.
etwas e.
a)
hinein, hindurchziehen;
einen Faden e.; ein Gummiband e.
b)
einsaugen, kraftig einatmen;
Luft e.
c)
eng an den Körper heranziehen;
die Katze zieht die Krallen ein; der Hund zieht seinen Schwanz ein; den Bauch e.
d)
herunterholen, herunterlassen;
die Fahne, das Segel e.
e)
kassieren, sich von den Schuldnern, den Mitgliedern geben lassen;
Steuern, Beiträge e.
f)
aus dem Verkehr, aus dem Umlauf, aus dem Handel nehmen;
bestimmte Banknoten e.; Münzen e.; eine Nummer einer Zeitschrift e.
g)
beschlagnahmen;
das Vermögen eines Verurteilten e.
h)
dazwischenbauen, einbauen;
eine Wand neu e.
i)
einrücken
(II)
j)
in den Wendungen
Erkundigungen, Auskünfte (über etwas, jmdn.) e.
sich (nach etwas, jmdm.) erkundigen, sich (über etwas, jmdn.) Auskunft geben lassen
2.
jmdn. e.
zum Wehrdienst einberufen;
Rekruten, den nächsten Jahrgang e.
II.
mit Dat. (sich) und Akk.; hat eingezogen
sich etwas e.
versehentlich in die Haut eindringen lassen;
sich einen Splitter, einen Dorn e.
III.
o. Obj.; ist eingezogen
1.
sich für dauernd (in einer Wohnung) niederlassen;
die neuen Mieter sind gestern eingezogen
2.
einmarschieren, hineingelangen, hineingehen, kommen;
Truppen ziehen in die Stadt ein; die Partei ist ins Parlament eingezogen
die Partei ist zum ersten Mal durch Abgeordnete im Parlament vertreten
3.
kommen, beginnen;
der Winter ist eingezogen
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