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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

aussetzen

aus|set|zen
V.
1, hat ausgesetzt
I.
mit Akk.
1.
hinaus, ins Freie setzen, an eine bestimmte Stelle setzen;
Pflanzen a.; Tiere a.
im Wald freilassen (um sie dort anzusiedeln);
ein Kind a.
an irgendeinem Ort hinlegen und es dort liegen lassen (um es loszuwerden);
ein Boot a.
ins Wasser lassen;
die Kugel, den Ball a.
Billard
zum Anspielen hinlegen
2.
unterbrechen, verschieben;
ein Gerichtsverfahren a.; eine Strafe zur Bewährung a.
3.
versprechen, in Aussicht stellen, ankündigen;
eine Belohnung für den Finder a.; einen Preis für den Gewinner, Sieger a.
II.
mit Akk. und Dat.
jmdn. oder sich einer Sache a.
preisgeben, darbieten;
jmdn. oder sich einer Gefahr a.; seinen Körper oder sich der Sonne a.; sich der Kritik, dem Spott anderer a.
III.
o. Obj.
1.
eine Pause machen, vorübergehend mit etwas aufhören, etwas unterbrechen;
ich muss ein paar Minuten, ein paar Wochen mit der Arbeit a.
2.
plötzlich aufhören, die Tätigkeit beenden;
der Motor, sein Herzschlag, Atem setzt aus
IV.
in der Wendung
etwas an jmdm. oder an etwas auszusetzen haben
zu bemängeln, zu tadeln haben;
er hat an dem Jungen ständig etwas auszusetzen
,
Aus|set|zung
f.
10
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