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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

ausfahren

aus|fah|ren
V.
32
I.
mit Akk.; hat ausgefahren
1.
etwas a.
a)
durch vieles Befahren abnutzen;
ausgefahrener Weg; sich in ausgefahrenen Gleisen, Bahnen bewegen
am Herkömmlichen hängen, immer wieder längst Bekanntes vorbringen
b)
am äußeren Straßenrand befahren;
eine Kurve a., nicht schneiden
c)
bis zu Ende fahren;
er hat das Rennen nicht ausgefahren
d)
bei Maschinen
durch Mechanik nach außen gleiten lassen;
das Fahrgestell (des Flugzeugs) a.
e)
beim Fahren voll beanspruchen, voll ausnutzen;
er hat seinen schweren Wagen nie ausgefahren
f)
Mar.
hinablassen;
den Anker a.
2.
jmdn. a.
(im Fahrzeug, Rollstuhl, Kinderwagen) spazieren fahren
II.
o. Obj.; ist ausgefahren
1.
(zu einem bestimmten Zweck) hinausfahren, aufs Meer hinausfahren;
die Fischer fahren noch vor Sonnenaufgang aus
2.
fahrend einen Ort verlassen;
der ~de Zug
3.
in der Umgebung umherfahren, spazieren fahren
4.
in der Fügung
~de Bewegungen
plötzliche, unkontrollierte Bewegungen (mit Arm oder Bein)
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