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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

anstellen

n|stel|len
V.
1, hat angestellt
I.
mit Akk.
1.
etwas a.
a)
in Betrieb, in Tätigkeit setzen;
Ggs.
abstellen
(3)
;
eine Maschine, das Radio a.
b)
eine Dummheit machen;
er hat etwas (Dummes) angestellt
c)
tun, machen, zustande, zuwege bringen;
ich weiß nicht, wie ich es a. soll, ihn dazu zu bringen; der Junge weiß vor Freude, Übermut nicht, was er a. soll; ich konnte a., was ich wollte, es gelang mir nicht
d)
in bestimmten Wendungen
Betrachtungen über etwas a.
etwas nachdenklich, überlegend betrachten;
Vermutungen über etwas a.
Vermutungen äußern, etwas vermuten;
Versuche a.
Versuche machen
2.
jmdn. a.
in ein geregeltes Arbeitsverhältnis übernehmen;
ich habe ihn als Verkäufer angestellt
II.
refl.
sich a.
1.
sich in eine Reihe wartender Personen stellen;
sich an der Kasse nach Theaterkarten a.
2.
sich (in bestimmter Weise) verhalten;
sich geschickt, ungeschickt, dumm a.; er stellt sich an wie ein Anfänger
3.
zimperlich sein, Klagen, Ausflüchte vorbringen;
stell dich nicht so an, sondern halt still!
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