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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

an

an
I.
Präp.
mit Dat., oft mit Art.: an dem (= am)
1.
an einem Ort, dicht in der Nähe;
an der Straße wohnen; am Wald; Frankfurt am Main
2.
zu einem Zeitpunkt;
am 1. Januar; es war an einem Montag; am Montag, dem 3.1.; am Anfang
3.
in der Fügung
von an
a)
von einem Punkt, Ort aus;
von Rosenheim an wurde die Straße besser
b)
von einem Zeitpunkt ab, seit;
von heute an; von Anfang an; von Kindheit an
4.
beschäftigt mit;
ich bin am Aufräumen
5.
beschäftigt bei;
Lehrer an einer Schule sein
6.
zur Bez. des Besitzes oder Fehlens
es fehlt ihm an Energie; Mangel an etwas leiden; was haben Sie an Wein vorrätig?; reich, arm an Bodenschätzen; Schuld an etwas haben
7.
mit Hilfe des, der, von;
er geht am Stock; ich habe an einem Stück genug
8.
zur Bez. einer Beziehung, Zugehörigkeit zu jmdm. oder einer Sache
an mir liegt es nicht; ich spüre es an seinem Verhalten; er hat etwas an sich, was mir gefällt; ich finde an der Sache nichts Böses; an dem Film ist nicht viel (dran)
er ist nicht besonders gut
9.
an sein
angeschaltet sein;
Ggs.
aus sein;
das Licht, das Radio ist an, muss immer an sein
II.
Präp.
mit Akk.
1.
zu einem Ort hin, zu einer Sache, zu jmdm. hin;
an die See fahren; an jmdn. schreiben, denken, glauben; geh an deine Arbeit!
2.
bestimmt für;
eine Frage, Bitte an jmdn. richten; einen Brief an jmdn. schreiben
3.
bei Zahlenangaben
ungefähr, fast;
an die 20 ; an die 100 Personen
III.
mit Dat. oder Akk. in Verbindung mit bestimmten Verben
leiden, sterben, kranken an etwas; zweifeln an etwas oder jmdm.
IV.
Adv.
; in den Fügungen
ab und an
ab und zu;
an und für sich
eigentlich, im Grunde
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