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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE
alternativ:
Das Wort
alternativ
wurde aus dem französischen
alternatif
entlehnt, das wiederum auf das lateinische
alter
„der andere“ zurück geht. Es bedeutet „zwischen zwei Möglichkeiten, Dingen abwechselnd“. Im Deutschen ist es seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Eine Entwicklung des 20. Jahrhunderts unter dem Einfluss des englischen
alternative
ist die Bedeutung „konkurrierend zu bestehenden Normen, Formen“:
Alternative Bewegungen:
Sammelbegriff für soziale, politische oder weltanschauliche Strömungen, die sich kritisch von der westlich geprägten Zivilisation absetzen.
Alternative Energien:
Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts geprägter Sammelbegriff für Verfahren der Energieerzeugung, welche die Umwelt nicht oder nur wenig belasten (Solarenergie, geothermische Energie, Wasserkraft, Windenergie).
Alternativer Landbau:
biologischer Landbau, der auf den Einsatz chemischer Mittel verzichtet.
Alternative Lebensformen:
Verhaltensweisen, die sich vom Lebensstil der Mehrheit unterscheiden.
Alternative Medizin:
ganzheitliche Medizin im Gegensatz zur Schulmedizin.
Alternativer Nobelpreis:
1980 von dem deutschschwedischen Journalisten Jakob von Uexküll ins Leben gerufene, jährliche Auszeichnung, mit der Personen geehrt werden, die sich um die Lösung von Menschheitsproblemen verdient gemacht haben.
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