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Reale Schauplätze und “Riesiaturen“

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Wie in jedem anderen Bereich der Produktion Herr der Ringe auch investierte Grant Major mit seinem Team bei der Ausstattung von Edoras mit seiner blühenden Stadtkultur größte Mühe und Detailfreudigkeit. An den Häuserwänden sind geschnitzte Abbildungen von Pferden zu sehen, die Architektur orientiert sich deutlich an den klobigen Häusern Skandinaviens. Man bekommt wahrhaftig das Gefühl, dass die Rohirrim hier im Mittelpunkt ihres Reiches leben - falls sie nicht gestorben sind

Sechs Monate dauerte es, diesen atemberaubenden Set zu errichten - aber erst, nachdem sich die Verhandlungen für die Drehgenehmigung ein ganzes Jahr lang hingezogen hatten. Weil der entlegene Schauplatz extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist, wurde der Set mit Stahlträgern verstärkt, denn er musste Stürme mit einer Windgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern aushalten. Nach Abschluss der Dreharbeiten brauchte man weitere sechs Monate, um den Drehort in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Sogar über die extra angelegte Straße ist inzwischen wieder Gras gewachsen.

Die “Riesiaturen“

Eine der monumentalsten Action-Sequenzen in Der Herr der Ringe spielt in Helms Klamm. Der Verteidigungskampf der Gefährten und der Rohirrim gegen die angreifenden Uruk-hai wurde vom zweiten Drehteam in 14 strapaziösen Wochen nachts in einem hergerichteten Steinbruch bei Wellington gedreht. Die natürlichen Formationen einer riesigen Felswand integrierte man in den Set von Helms Klamm.

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