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Raus aus ... München

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Kleine Seeromantik

Ganz klar: Wer „mal schnell raus“ will, fährt an den Starnberger See. Mit dem Auto gelangt man in einer halben Stunde ans Nordufer, nach Starnberg, mit der S-Bahn dauert’s kaum länger – und man darf Fahrräder mitnehmen. Der See ist 27 Kilometer lang und 5 Kilometer breit – sportliche Strampler schaffen die Umrundung mühelos. Doch auch Teilstücke genügen und rund um den See findet jeder seinen Platz. Wer sich unter Reich und Schön wohlfühlt, lässt sich an der Starnberger Seepromenade auf der Holzterrasse des „Undosa“ nieder oder sonnt sich am zugehörigen Strand. Wer es traditioneller mag, kann per Auto (mit kurzem Fußweg), Rad, Inlineskates oder Dampfer zum „Gasthaus zum Fischmeister“ nach Ambach am Ostufer fahren und sich mit raffinierten Fischgerichten verwöhnen lassen. Ganz in der Nähe liegen auch die beiden großen „Erholungsgebiete“ mit den schönsten Badeplätzen, Alpenblick inklusive. Possenhofen am Westufer bietet Kultur: Der Ort ist bekannt für sein Schloss, in dem Kaiserin Sissi mit Familie die Sommermonate verbrachte. Im historischen Bahnhof (erbaut von König Kudwig II.), wo die Herrschaften stets auf ihre Kutsche warteten, ist ihr ein Museum gewidmet. Schloss Possenhofen befinden sich zehn Gehminuten entfernt am Seeufer (nicht weit: der Badeplatz „Das Paradies“), und die legendäre Roseninsel, wo sich Kaiserin Elisabeth mit König Ludwig II. traf, liegt etwa 30 Minuten weiter südlich. Modernere Kunst gibt’s im „Buchheim Museum der Phantasie“ in Bernried. Hier warten im Park am Seeufer die Expressionismus-Sammlung von Günther Buchheim und andere Nebenausstellungen täglich auf ihre Besucher.

Kloster Andechs
Wem nach so viel Glamour, Geschichte oder Kunst der Sinn nach einfachen Genüssen steht, der fährt ein Stück nach Westen, Richtung Ammersee und zieht sich zurück auf den „Heiligen Berg“ von Andechs. Hier stehen die gleichnamige Benediktinerabtei der älteste Wallfahrtsort Bayerns – und eine erstklassige Brauerei und Klosterbrennerei. Im Biergarten des Andechser Bräustüberls darf man nach alter Pilgertradition die Brotzeit selbst mitbringen, die Maß vom Fass bestellt man dazu. Wer ohne Brotzeitkörberl kommt, bekommt warme und kalte Schmankerl aus der Küche serviert – und sonntags gibt’s (bei Schönwetter) als Garnitur noch „a Blasmusi“ dazu.

 

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Jutta Mlnarschik
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Wir fahren von Hamburg los ...

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