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Rätsel des Alltags

Woher kommen Sommersprossen?

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Sommer, Sonne, Sommersprossen

Beginnt der Sommer, ist Hochsaison der Sommersprossen. Sie sprießen dann bei manchen Menschen in Gesicht und am Körper. Aber woher kommen Sommersprossen eigentlich?

Sommer, Sonne, Sommersprossen. Egal ob rötlich, orange oder braun. Diese kleinen Pünktchen wirken nett, frech und fröhlich. Die meisten Menschen mögen Sommersprossen. Selbst Topmodel Bridget Hall trägt stolz einen „Schwarm“ davon über den Laufsteg. Ursache sind zu schnelle Pigmentflecken.

 

Alle sind farbig

Sommersprossen sind helle Pigmentflecken. „Pigment“ stammt vom lateinischen Wort „pigmentum“, welches „Farbe“ oder auch „Farbstoff“ bedeutet. Die Haut des Menschen ist immer farbig: mal hellbeige, mal rötlich, mal braun oder fast schwarz. Wirklich weiß oder richtig schwarz ist eigentlich niemand. Den Farbstoff oder das Pigment für die Haut bilden ganz bestimmte Zellen. Sie werden Melanozyten genannt. Sommersprossen entstehen, wenn die Pigment bildenden Zellen der Haut mehr und schneller Pigment bilden. Die Veranlagung dazu wird vererbt. Daher haben nur manche Menschen Sommersprossen.

 

UV-Licht macht Sommersprossen

Meist haben Menschen mit Sommersprossen auch eine relativ helle Haut und blonde oder rote Haare. Besonders fördernd für die Bildung von Sommersprossen wirken die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts. Unter ihrer Einwirkung produziert die Haut besonders viel Pigment und somit Pigmentflecken, wenn jemand dazu veranlagt ist. Das meiste Sonnenlicht erhalten wir im Sommer. In dieser Jahreszeit sprießen dann auch die netten Pünktchen. Klar, daher der Name „Sommersprossen“. In der kalten Jahreszeit nehmen sie dann wieder etwas ab.

 

Sommersprossen sind ungefährlich

Sommersprossen sind völlig harmlos. Im Unterschied zu Muttermalen bergen sie keine Krebsgefahr. Sommersprossen sind aber typisch für Menschen mit einer empfindlichen Haut. Wer viele Tüpfelchen auf der Nase trägt, sollte seine Haut stets vor zuviel Sonne schützen.

Dr. Alexander Stahr
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