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Privatuniversitäten

Viel Bildung gegen Geld für wenige Studenten - das ist das Motto der privaten Universitäten. Mit kleinen Klassen und einer gesunden finanziellen Ausstattung der Hochschule versuchten ihre Gründer die Qualität der Lehre gegenüber den staatlichen Universitäten zu verbessern. Heute werben sie mit Praxisnähe, Internationalität und Rund-um-Betreuung um die besten Abiturienten des Landes.

Gründung der ersten Privaten vor mehr als 30 Jahren

Die Idee von privaten Universitäten stammt aus England und Amerika. Dort verbindet man Namen wie Harvard oder Berkeley mit einem hohen Bildungsniveau und einer langen und (erfolg)reichen Tradition. Seit einigen Jahrzehnten werden nun auch in Deutschland private Hochschulen gegründet. Pionier des privaten Studierens in Deutschland war 1971 die European Business School in Oestrich-Winkel/Rheingau Anfang der 80er Jahre, gefolgt von der Universität Witten/Herdecke. Frisch auf dem Bildungsmarkt sind zum Beispiel das "Stuttgart Institute of Management and Technology", das "Northern Institute of Technology" in Hamburg-Harburg und die Gerd Bucerius Law School in Hamburg als erste Privathochschule für Jura. Als erste private Hochschule in den neuen Bundesländern wurde 1992 die Handelshochschule Leipzig gegründet.

Die meisten privaten Universitäten sind eigenständig. Einige sind jedoch keine echten Privathochschulen, da sie Gründungen aus Staatshochschulen sind. Sie sollen Gebührenerhebung, leistungsgerechte Vergütung von Lehrpersonal, bessere Studienbetreuung, effizientere Verwaltung auch für staatliche Universitäten ermöglichen.

Staatliche Anerkennung bürgt für ein Minimum an Qualität

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