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Privathaftpflichtversicherung

Wer anderen Personen einen Schaden zufügt oder deren Sachen bzw. Besitz schädigt, der muss dafür haften. So steht es im Gesetz (BGB § 823 Schadensersatzpflicht). Besonders wenn es um Personenschäden geht, kann einen das teuer zu stehen kommen. Eine Privathaftpflichtversicherung deckt diese Kosten ab. Erstaunlich, aber wahr: nur jeder dritte Deutsche besitzt diese wichtigste aller Versicherungen.

Welche Schäden deckt die Privathaftpflicht ab?

Obwohl es beim Versicherungsumfang kleinere Unterschiede zwischen den Versicherungsunternehmen und einzelnen Tarifen gibt, deckt die Haftpflicht die meisten Alltagsschäden ab, für die man haftbar gemacht werden kann. Bei günstigen Haftpflichtversicherungen mit Selbstbeteiligung, müssen kleinere Schäden allerdings selbst übernommen werden.

Bei den zuweilen teuren und langwierigen Personenschäden, werden von den meisten Policen folgende Kosten gedeckt:

  • Arzt- und Krankenhauskosten
  • Ausgleich für bleibende gesundheitliche Schäden
  • notwendiges Pflegepersonal im Alltag
  • Verdienstausfall
  • Kosten zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit
  • Ausgleich bei beruflichem Nachteil

Welche Schäden deckt die Privathaftpflicht nicht ab?

  • Schäden an geliehenen oder gemieteten Sachen
  • Schäden, die bei der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit entstehen
  • Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt werden
  • teilweise Schäden, die von Kindern unter sieben Jahren verursacht werden, wenn Eltern die Aufsichtspflicht nicht verletzen

Was kostet eine Privathaftpflichtversicherung?

Eine Privathaftpflichtversicherung kostet monatlich lediglich einige wenige Euro. Je nach Leistungsumfang der Police und Deckungshöhe liegen die Jahreskosten in der Regel zwischen 50 und 90 Euro.

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Michael Fischer
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