27.11.2013
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Machttrieb

Machtstreben
Tendenz, das eigene Selbst auf Kosten anderer zu erweitern, sich andere dienstbar zu machen, ihnen den eigenen Willen aufzuzwingen. Der „Wille zur Macht“ ist nach F. Nietzsche [1] Symbol des Lebens, das als solches niemals bloße Selbst- oder Arterhaltung, sondern immer Erweiterung ist. Der Machttrieb ist Grundbegriff der Adlerschen Individualpsychologie [2] und Kennzeichen des „Machtmenschen“ (E. Spranger).