21.05.2015
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wissen.de Artikel

Bühnenmaler und -plastiker/in

Fantasie und gestalterische Begabung sind Voraussetzung

Aufgaben und Tätigkeiten

Der Ausbildungsberuf des Bühnenmalers und -plastikers ist noch sehr jung. Seine Kernaufgabe ist es, Bühnen- und Szenenbilder nach konzeptionellen Vorgaben malerisch und plastisch zu gestalten sowie diese Arbeiten zu planen, zu kalkulieren und zu organisieren. Bühnenplastiker stellen z.B. Architekturattrappen her. Bühnenmaler bearbeiten etwa die vielfältigen Hintergrundbilder wie Landschaften oder Phantasiedarstellungen.

Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen

Bühnenmaler und Bühnenplastiker arbeiten am Theater, im Film- und Fernsehbereich, im Messebau oder bei der Innenausstattung. Die Arbeitsmarktchancen hängen sehr von der Kreativität des Einzelnen ab.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Durch ein Studium an einer Kunstakademie besteht die Möglichkeit, sich zum Bühnenbildner weiterzuqualifizieren.

Ähnliche Berufsbilder und Synonyme

Verwandte Berufsfelder sind Bühnenbildner, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Diplomingenieur für Theater- und Veranstaltungstechnik, Diplomingenieur für Medientechnik.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Besondere schulische Voraussetzungen gibt es nicht. Eine reiche Fantasie und gestalterische Begabungen sind jedoch nötig.

Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.

Kontakt

Deutsche theatertechnische Gesellschaft

Windmühlenstraße 9, 53111 Bonn
Tel.: 0228/9658946
Fax: 0228/9658948
E-Mail: centrale@dthg.de
Deutsche theatertechnische Gesellschaft

Im Internet startete der DTHG mit dem ehrgeizigen Projekt, eine Datenbank aller Veranstaltungsstätten der BRD aufzubauen und einfach zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer wichtiger Impuls für die Nutzung des weltweiten Datennetzes war die Möglichkeiten, Informationen über Ausbildungswege und Ausbildungsstätten, aber auch weitere Informationen für das Berufsfeld aktuell anbieten zu können.

Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA)

Postfach 13 02 70, 20102 Hamburg
Tel.: 040/445185
Fax: 040/459352
E-Mail: gdba@buehnengenossenschaft.de
DGBA

Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) ist die gewerkschaftliche Organisation der Bühnenangehörigen. Sie wurde 1871 von Ludwig Barnay in Weimar gegründet. In der GDBA sind heute rund 7000 Mitglieder des künstlerischen und künstlerisch-technischen Bereiches der Theater der Bundesrepublik Deutschland organisiert. Sie ist regional in sieben Landesverbände gegliedert und erfaßt die spezielle Berufsproblematik in den vier Berufsgruppen: Solo, Tanz, Opernchor, Ausstattung, Technik und Verwaltung (ATuV).