21.05.2015
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wissen.de Artikel

Internetwissen für Führungskräfte

Rund 17 Millionen Deutsche surfen nach Expertenschätzungen im Netz. Information, Kommunikation und auch Shopping gehören zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Als Unternehmer haben Sie viele Möglichkeiten, das Internet zu nutzen: Um mit Ihren Geschäftspartnern und Kunden in Kontakt zu kommen. Um Mitarbeiter zu suchen, Waren einzukaufen oder Ihre Produkte zu verkaufen.

Wer suchet, der findet

Der Umfang des Internets wird auf mehrere Milliarden Seiten geschätzt. Eine riesige Fundgrube für Informationen aller Art. Und was Sie suchen, ist bestimmt auch dabei. Aber wie gelangen Sie auf die Seiten, die für Sie interessant sind?

Bei Verzeichnissen wie Yahoo oder Web.de können Sie in unterschiedlichen Themenkategorien so lange stöbern, bis Sie das Gesuchte gefunden haben. Gezielter geht das mit Suchmaschinen: Dort geben Sie eines oder mehrere Stichworte ein. Das Ergebnis ist eine Liste mit Websites zum gesuchten Thema. Doch sind Listen mit mehreren Tausend Treffern nicht selten.

Mit ein paar Tricks suchen Sie effektiver:

  • Formulieren Sie eine klare Frage, bevor Sie beginnen. Grenzen Sie Ihr Suchgebiet sinnvoll ein.
  • Setzen Sie sich eine maximale Recherchezeit - in der Fülle der Informationen im Netz kann man sich leicht verzetteln.
  • Machen Sie sich mit der Funktionsweise einer Suchmaschine vertraut. Auf den Hilfeseiten der Suchmaschinen finden Sie dazu Hinweise. Zum Beispiel erfolgt die Verknüpfung verschiedener Worte nicht immer mit "UND" oder einem Pluszeichen.
  • Suchen Sie in mehreren Maschinen. Sicher ist es praktisch, sich nur eine Webadresse merken zum müssen. Aber ein Vergleich lohnt sich, weil die Suchmaschinen unterschiedliche Inhalte haben.
  • Verwenden Sie eine Meta-Suchmaschine, sie durchforstet mehrere Suchmaschinen auf einmal, zum Beispiel www.metager.de

E-Mails

Schnelle Kommunikation über das Internet

Die elektronischen Briefe sind nicht ohne Grund die beliebteste Internetanwendung. Sie ermöglicht einen sekundenschnellen Kontakt mit Empfängern auf der ganzen Welt. Per E-Mail können Sie problemlos Dateien wie Bilder, Texte, Musik und sogar kleine Filme verschicken.

Obwohl die E-Mail ein so einfaches und praktisches Kommunikationsmittel ist, sollten Sie sich beim Verfassen und Verschicken an einige Regeln halten. Weil der Versand so schnell und preisgünstig ist, schicken immer mehr Firmen und Menschen zu allen möglichen Anlässen eine Mail. Lästige Folge: Ihre Mailbox quillt über. Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie die Infoflut in den Griff bekommen.

E-Mail-Knigge

Die Bequemlichkeit und Schnelligkeit des E-Mail-Schreibens verleitet zur Nachlässigkeit: keine Anrede, Telegrammstil, Rechtschreibfehler. Bedenken Sie: Bei der schriftlichen Kommunikation zählen allein Ausdrucksstil und Form. Das gilt auch für elektronische Briefe. Der Empfänger sieht nur das Geschriebene. Ihr charmantes Äußeres, Mimik und Gestik fallen weg. Geben Sie sich also beim Verfassen etwas Mühe, auch wenn es schnell gehen muss.

  • Formulieren Sie eine prägnante Betreff-Zeile. Sie können davon ausgehen, dass der Adressat jeden Tag unzählige Mails bekommt. Als erstes sieht er Absender und Betreffzeile. Kennt er Sie nicht oder liest er als Betreff Dinge wie "Hallo", wird er Ihre Mail vielleicht spät oder gar nicht öffnen.
  • Anrede und Grußformel sind auch bei schneller Kommunikation notwendig. Alles andere ist unfreundlich.
  • Formulieren Sie sorgfältig. Durch die Distanz der E-Mail-Kommunikation vergessen viele, dass auf der anderen Seite ein (vielleicht unbekannter) Mensch sitzt.
  • Formulieren Sie höflich. Schreiben Sie nicht zu knappe Sätze, die für den Leser schroff und unfreundlich klingen könnten. Auch mit Ironie und Humor sollten Sie sich zurückhalten - das kann bei dem anderen leicht falsch ankommen.
  • Beachten Sie bei der Rechtschreibung auch die Groß- und Kleinschreibung. Lesen Sie vor dem Abschicken Korrektur.

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Mailbox, denn E-Mails sind ein schnelles Medium.Sie sollten sie innerhalb eines Werktages beantworten. Richten Sie eine automatische Abwesenheitsnotiz ein, wenn Sie verreist sind. In dieser teilen Sie mit, dass Sie weg sind, wer in dringenden Fällen Ansprechpartner ist und wann Sie wieder kommen. Oder leiten Sie eingehende Mails an einen Kollegen bzw. Stellvertreter weiter.

So gewinnen Sie den Kampf gegen die Infoflut

Die Zahl der Informationen nimmt täglich zu - Fernsehen, Zeitungen, Radio, Post und Faxe überfluten uns mit Texten und Bildern. Nun kommen auch noch E-Mails hinzu. Wie soll ich das alles bewältigen?" fragen sich manche angesichts ihrer überquellenden Mailbox. Dazu gibt es einige Tipps:

  • Nutzen Sie den "Löschen"-Button: Sie müssen nicht jede Mail lesen und schon gar nicht aufheben. Werbe-Mails erkennen Sie meist an der Betreff- oder Absenderzeile. Ab damit in den virtuellen Papierkorb mit allem, was für sie nicht wichtig ist.
  • Richten Sie verschiedene Ablageordner in Ihrem E-Mailprogramm ein. Wichtige Korrespondenz, zum Beispiel mit einem Kunden, wandert sofort von der Inbox in den entsprechenden Ordner. So behalten Sie den Überblick und finden alte Briefe, wenn Sie sie brauchen, schnell wieder. Andere Dinge, die nicht tagesaktuell wichtig sind, können Sie erstmal in einem "To Read"-Ordner ablegen und lesen, sobald Sie Zeit haben.
  • Richten Sie Filter ein. Diese sortieren E-Post automatisch nach bestimmten Absenderkriterien oder Stichworten in der Betreffzeile. Die Mails werden gleich in einem extra dafür angelegten Ordner abgelegt.
  • Schützen Sich sich gegen unerwünschte Massen-Werbesendungen, so genannte Spam. Der Direktmarketing-Verband hat eine Robinsonliste eingerichtet. Dort können Sie sich eintragen, wenn Sie keine Werbung erhalten wollen. Nicht alle Werbetreibenden halten sich an diese Liste - eine Besserung bringt sie aber auf alle Fälle. (www.robinsonliste.de).
  • Lesen Sie nicht jede Mail sofort. Schließen Sie Ihr Mailprogramm, damit Sie nicht verführt werden, bei jeder eintreffenden Mail nachzuschauen. Das reißt Sie aus Ihrer Arbeit heraus. Reservieren Sie bestimmte Zeiten zum E-Mail-Lesen und -Beantworten. Machen Sie nur eine Ausnahme, wenn Sie etwas sehr Wichtiges erwarten.

Gefahren aus dem Internet

Hacker, Pferde, Viren

Das Internet ist ein offenes Medium - keine übergeordnete Instanz kontrolliert, wer dabei ist oder wer was an wen verschickt. In einem solchen Netzwerk lauern viele Gefahren: Viren, die Ihre Festplatte angreifen. Hacker, die sich Zutritt zu Ihren geheimen Firmendaten verschaffen wollen und Trojanische Pferde, die Spione im Netz. Mit ein paar Sicherheitsmaßnahmen können Sie sich schützen.

Viren und trojanische Pferde
Computerviren sind kleine Programme, die für den Nutzer zuerst unsichtbar sind. Immer wieder geistern Horrorgeschichten über zerstörerische Viren durch die Medien. "I Love You" war einer der prominentesten. Sie sind so programmiert, dass sie sich schnell und unbemerkt verbreiten, legen ganze Firmennetzwerke lahm und zerstören die Daten auf den PC-Festplatten. Auch wenn die meisten Viren deutlich harmloser sind: Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen können Sie verhindern, dass sich Schädlinge auf Ihrem Computer einnisten.

"Trojanische Pferde" sind Programme, die nach außen meist harmlos aussehen, aber im Verborgenen aktiv werden. Sie spionieren beispielsweise geheime Informationen und Passwörter aus und übermitteln sie an einen unbefugten Empfänger.

Einzelne PCs sind dabei genauso anfällig wie Firmennetzwerke. Per E-Mail, Download oder Dateiaustausch mit der Diskette wird Ihre Festplatte angreifbar. Beherzigen Sie deshalb die folgenden Regeln:

  • Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und aktualisieren Sie es regelmäßig.
  • Aktivieren Sie im Browser die Sicherheitsfunktionen. In Websites gebettete Programme können so nicht ohne Ihr Wissen ausgeführt werden. Auch Downloads funktionieren dann nicht mehr automatisch - Sie müssen vorher Ihr Okay geben.
  • Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von Anhängen, vor allem bei ausführbaren Programmen (erkennbar an der Dateiendung .exe). Andere Dateien, wie Word- oder Exel-Dokumente sollten Sie nur öffnen, wenn Sie von vertrauenswürdigen Quellen stammen.
  • E-Mails sind die größte Gefahr für die Schädlingsübertragung. Meist nisten diese in mitgeschickten Anhängen. Löschen Sie daher Mails von unbekannten Absendern, die zudem eine dubiose Betreffzeile enthalten. Wenn Ihnen bei einem bekannten Absender die Betreffzeile oder der Mailtext seltsam vorkommt: Fragen Sie beim Absender nach. Im Zweifelsfall löschen Sie die Mail und öffnen auf keinen Fall den Anhang. Manche Viren aktivieren das Adressbuch eines Mailprogramms und verbreiten sich selbstständig.

Hackerangriffe
Hacker zapfen Ihr Netzwerk oder Ihre Festplatte an. Manchmal ist eine solche Attacke nur ein Programmiererstreich, manchmal stecken kriminelle Absichten dahinter. Vor einem externen Zugriff auf Ihre (Unternehmens-)Daten sollten Sie sich auf jeden Fall schützen. Sie müssen nicht gleich Hochsicherheitsmaßnahmen ergreifen. Aber dämmen Sie den sorglosen Umgang mit sensiblen Daten ein. Auch Ihre Mitarbeiter müssen dies lernen.

So greifen Hacker an:

  • Webserver werden gezielt überlastet bis sie "zusammenbrechen".
  • Das Internetangebot wird verändert - das reicht von einer lustigen Farbmischung bis hin zum Einfügen krimineller Inhalte.
  • Daten von internen Servern - zum Beispiel Passwörter, Ihre Kundendatenbank oder der Plan für ein neues Projekt - werden gelesen und/oder heruntergeladen.

So schützen Sie sich:

  • Errichten Sie eine Firewall, eine virtuelle Brandmauer, um Ihr Netzwerk. Ein solches System aus Hard- und/oder Software verhindert den externen Zugriff auf interne Datensysteme. Es erkennt unberechtigte Anfragen auf Systemdaten und kann sie in den meisten Fällen abwehren.
  • Verschlüsseln Sie sensible Daten immer: bei der Übertragung, aber auch bei der Aufbewahrung auf Ihrem Server.
  • Verteilen Sie die Zugriffsrechte auf sensible Dateien sparsam - je weniger Leute ein Passwort kennen, desto sicherer ist es.

E-Business

Elektronisch Geschäfte machen

Beim Aufbau eines Unternehmens haben Sie schon mit Ihrem eigentlichen Geschäft mehr als genug zu tun. Und dann auch noch E-Business? Muss das wirklich sein? Ja, denn kein Unternehmen kann es sich heute leisten, ausschließlich offline aufzutreten. Was genau Sie im Internet machen, hängt aber ganz von Ihrem Kerngeschäft ab. Zwar setzten die meisten Leute E-Business mit Vertrieb und Verkauf über das Netz gleich. Doch nicht jeder muss einen Shop eröffnen. E-Business bedeutet viel mehr: Das Internet verändert sämtliche Geschäftsprozesse - von der Lagerhaltung bis zur Personalsuche.

Das bringt E-Business Ihrem Unternehmen:

  • Sie sparen Zeit und Geld. E-Business rationalisiert die Geschäftsprozesse. Dies geschieht durch schnellere Kommunikation mit den Kunden (Business-to-Consumer, B2C), aber auch zwischen Unternehmen (Business-to-Business, B2B).
  • Sie gewinnen neue Kunden und erschließen neue Märkte, weil das Internet ein internationales Medium ist, können Sie Menschen auf der ganzen Welt erreichen, die sonst vielleicht nie von Ihrer Firma erfahren hätten. Zudem können Sie im Netz neue Geschäftspartner und -felder ausfindig machen.

Die Website: Das Schaufenster im Internet

Sie haben sich entschieden, eine Internetpräsenz zu eröffnen - als Shop oder als Informations- und Imageportal für Ihre Kunden. Jetzt brauchen Sie eine Website. Bedenken Sie, dass der Internetauftritt Ihre digitale Visitenkarte ist. Scheuen Sie für den Aufbau und die Gestaltung weder Kosten noch Mühen. Ist der Auftritt nämlich schlecht, ist das schädlich für Ihr Image und kann (potenzielle) Kunden schnell vergraulen.

Das heißt nicht, dass Sie die renommierteste und teuerste Internetagentur engagieren müssen. Aber überlassen Sie die Gestaltung einem Profi. Die Zeit der handgemachten Webauftritte ist definitiv vorbei. Die Nutzer haben hohe Ansprüche, was Aussehen und vor allem bequeme Bedienung der Website angeht. Wichtig ist, dass das Design der Site zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe passt.

Auswahl einer Internetagentur
Bei der Suche nach der passenden Internetagentur können Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Suchen Sie nach Internetauftritten von Unternehmen, die Ihnen gut gefallen.
  • Schauen Sie sich auch Seiten, die Ihnen nicht gefallen, genau an. Analysieren Sie, was Sie nicht gut fanden.
  • Versuchen Sie in beiden Fällen herauszubekommen, wer sie gestaltet hat. Im ersten Fall sollten Sie die Agentur kontaktieren. Im zweiten Fall sollten Sie es besser sein lassen.
  • Fragen Sie Bekannte und andere Unternehmer, die bereits im Internet sind, welche Erfahrungen sie gemacht haben.
  • Nun haben Sie eine Liste mit Agenturen und Webdesignern. Bevor Sie zum Telefonhörer greifen: Gucken Sie sich auch noch deren Websites an. Ob jemand zu Ihnen passt, stellen Sie meist auf den ersten Blick fest: Gefällt Ihnen die Gestaltung der Site? Finden Sie sich leicht zurecht?

Usability: Der Nutzer ist König

Usability bedeutet "Nutzbarkeit" oder "Brauchbarkeit". Im Zusammenhang mit Internetauftritten bezeichnet es die übersichtliche Gestaltung und einfache Benutzerführung auf einer Website. Ein paar Grundsätze haben sich in den vergangenen Jahren herausgebildet. Wie nutzerfreundlich Ihre Seiten sind, können Sie in einem Usability-Test erforschen.

Usability und originelles Design - passt das zusammen?
Auch wenn Experten wie Usability-Guru Jacob Nielsen die Webauftritte vom Buch- und CD-Versender Amazon oder der Suchmaschine Google als Design-Vorbilder benennen, bedeutet das nicht, dass alle Internet-Sites genau so aussehen müssen. Das wäre langweilig. Eine Firmensite ist schließlich auch eine Aushängeschild, das Ihr Image transportieren soll. Verzichten Sie also nicht auf originelles und individuelles Design. Schließlich wollen Sie sich ja aus der Fülle der Websites herausheben.

Eine Grundregel gibt es: Machen Sie dem Nutzer die Orientierung auf Ihrer Website leicht. Eine gewisse Standardisierung kann dabei nicht schaden. So hat sich beispielsweise eine Navigationsleiste in Form eines umgekehrten L mit Menüleisten links und oben durchgesetzt.

So sollte Ihre Homepage nicht aussehen
Folgendes sollten Sie vermeiden:

  • Um überhaupt online präsent zu sein, stellen manche Unternehmen Prospekte oder andere Werbematerialien ins Netz. Das Internet funktioniert aber nach eigenen Regeln. Inhalte aus anderen Medien lassen sich nicht 1:1 übertragen.
  • Stellen Sie keine Baustellen-Site ("Hier entsteht die Internetpräsenz von ...") ins Netz.
  • Vermeiden Sie Begrüßungsseiten, auf denen nichts steht außer: "Willkommen auf unserer Homepage". Vermeiden Sie auch Einleitungsanimationen, die lange laden und keine Informationen vermitteln. Wenn Sie einen animierten Einstieg haben, geben Sie den Nutzern die Möglichkeit, dieses Intro zu überspringen.
  • Vermeiden Sie aufwändige Grafiken und Animationen. Lange Ladezeiten verärgern die Nutzer.
  • Umfangreiche Texte sind auf dem Bildschirm nicht lesbar. Teilen Sie längere Textpassagen in kleine, sinnvoll verknüpfte Einheiten auf.
  • Verwirrende Navigation, unlogische Strukturen und unverständliche Benennung der Menüpunkte treiben viele Nutzer von der Website.
  • Manche Farbkombinationen ermüden das Auge und erschweren die Informationsaufnahme, zum Beispiel weiß auf schwarz oder Kombinationen von blau, rot oder grün.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die angegebenen Links. Denn klickt der Nutzer auf "tote" Links, wird er auch in die Aktualität Ihrer anderen Inhalte nicht mehr viel Vertrauen haben.
  • Verstecken Sie wichtige Informationen, wie Kontaktmöglichkeiten, nicht auf irgendeiner Unterseite, die man nur auf einem verschlungenen Suchweg erreicht.

So testen Sie die Usability Ihrer Website
Der einfachste Weg: Setzen Sie ein paar Mitarbeiter, Freunde und Bekannte vor den PC und lassen Sie sie über Ihre Website surfen. So bekommen Sie schon mal einen ersten Eindruck von der Usability. Haben Sie ein größeres Budget, beauftragen Sie professionelle Usability-Forscher.

Im Idealfall beginnt der Usability-Test schon bei der Konzeption der Website. Denn Nutzerfreundlichkeit kann nur in Bezug auf die Nutzer definiert werden. Interneterfahrenen Mittzwanzigern können Sie gestalterisch anderes zumuten als 40-jährigen Computerneulingen. Überlegen Sie bei der Konzeption der Site genau, wer die Besucher sein könnten. Fragen Sie Ihre Zielgruppe in Diskussionsrunden oder mit Fragebögen über ihre Interneterfahrung, ihr Kaufverhalten etc.

Ist ein Prototyp oder die ganze Site fertig, kann eine Online-Befragung Aufschluss über die Nutzermeinung geben. Dabei surfen die Testpersonen meist von zu Hause die Site ab. Sie bekommen Aufgaben - zum Beispiel Informationen einholen und müssen Fragen beantworten. Vorteil: Die Testpersonen bleiben in ihrer gewohnten Umgebung. Nachteil: Sie können nicht nachfragen, warum der Surfer etwas übersehen oder angeklickt hat.

Aufschlussreicher, aber auch aufwändiger, ist ein Usability-Labor. Dort werden die Testsurfer gebeten, auf Ihrer Site bestimmte Aufgaben zu erfüllen: "Kaufen Sie einen roten Pullover", "Buchen Sie eine Reise nach Mallorca". Zu jedem Klick, den sie machen, befragt sie der Versuchsleiter, oder sie kommentieren laut ihr Handeln. Der Test wird mit einer Kamera aufgezeichnet. Manche Usability-Forscher messen auch die Augenbewegungen des Surfers. Wohin schaut er zuerst, wie lange betrachtet er einzelne Elemente und welche ignoriert er.

Vernetzen Sie Ihr Unternehmen

Eine Website für Ihre Kunden und ein Internet-Shop - für die meisten beschränkt sich E-Business auf diese beiden Aspekte. Doch gerade hinter den Kulissen kann der Einsatz von Internettechnologien Ihr Unternehmen effizienter gestalten. E-Business verändert viele Geschäftsfelder, wie zum Beispiel:

  • Beschaffen und Einkauf von Waren (E-Procurement)
  • Kundenpflege (Customer Relationship Management)
  • Verkauf und Vertrieb
  • Werbung und Marketing
  • Mitarbeitersuche

E-Procurement: Beschaffen und Einkauf von Waren
Vom Bleistift bis zu Rohstoffen - jedes Unternehmen braucht ein paar Dinge, um arbeiten oder produzieren zu können. Der traditionelle Beschaffungsprozess besteht aus zahlreichen Einzelschritten: Ein Mitarbeiter füllt ein internes Bestellformular aus, das geht an die Einkaufsabteilung, die blättert in Katalogen, bestellt die Ware ... Das ist umständlich und zeitraubend.

Per Internet können Unternehmen ihre Beschaffung vereinfachen. Die Einsparpotenziale durch digitalen Einkauf schätzen Experten auf fünf bis zehn Prozent, in manchen Geschäftsfeldern könnten sogar 25 Prozent eingespart werden.

Die Gründe: Einkäufer können online gezielt nach Angeboten suchen und die Preise vergleichen. Zusätzlich wird der Beschaffungsprozess im Unternehmen gestrafft und findet(im Idealfall nur noch digital statt.

So könnte beispielsweise jeder Mitarbeiter von seinem PC aus Standardmaterial wie Bleistifte, Kugelschreiber oder Druckerpatronen selber bestellen. Damit das Budget nicht außer Kontrolle gerät, kann im Beschaffungssystem eine Budgetstatistik eingerichtet werden. Durch eine Ausgabenbeschränkung oder eine Freigabe des Vorgesetzten per Mausklick wird der Überblick gewahrt.

Auf Online-Marktplätzen können Sie Ihren Materialbedarf ausschreiben. Lieferanten reagieren darauf mit einem Angebot. Der Vorteil solcher Plattformen: Eine Reihe von Zulieferern und Kunden handeln dort, Sie haben also eine große Auswahl, können viele Angebote einholen und Preise vergleichen.

Unterschieden werden:

  • Horizontale Marktplätze: Sie bieten eine große Palette von Waren und Dienstleistungen an, die sich nicht auf eine Branche beschränken.
  • Vertikale Marktplätze: Sie sind auf eine Branche spezialisiert. Dort finden Sie Spezialgüter für Ihren Geschäftszweig.

Customer Relationship Management: Kundenpflege
Nirgendwo erreichen sie Ihre Kunden leichter und besser als im Internet. Gästebücher, Chat- und Diskussionsforen, E-Mail-Newsletter oder Kundenservice per Mail ermöglichen direkte Kommunikation und damit persönliche Bindung: Diese können sie nur online herstellen.

Customer Relationship Management (CRM) heißt die Business-Strategie, die Kundenbeziehungen verbessern soll. Das Internet hilft den Unternehmen, Ihre Kunden besser kennen zu lernen und gezielt auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Allerdings macht die Technik alleine noch kein gutes CRM. Kundenorientierung entsteht vor allem durch entsprechende interne Strukturen und die Bereitschaft Ihrer Mitarbeiter, sich auf die Kundenpflege einzulassen.

Die Vorteile, die ein Unternehmen daraus ziehen kann, sind enorm.

  • Höhere Kundenzufriedenheit und -bindung durch individuelle Ansprache beim Verkauf, Service und Marketing. So können Sie beispielsweise personalisierte Angebote erstellen und sehr schnell auf Anfragen reagieren.
  • Weil Sie mit Ihren Kunden in engem Kontakt stehen, ist Ihr Wissen über Zielgruppen und Märkte stets aktuell. Davon profitieren Sie bei der Entwicklung neuer Produkte.
  • Die Gewinnung von Neukunden wird effizienter. Sie können beispielsweise aufgrund Ihrer Erfahrungen zielgruppengenaue Direktmarktingaktionen entwickeln.

Verkauf und Vertrieb
Online-Shopping ist die wohl bekannteste E-Business-Anwendung. Erfolgsgeschichten wie die vom Buchversender Amazon oder auch vom Versandhändler Otto, der nach eigenen Angaben die Umsatz-Milliarde im Internet erreicht hat, verheißen Gutes. Allerdings haben spektakuläre Pleiten in den vergangenen Jahren den Glanz des E-Commerce getrübt. Die Lehre aus der Goldgräberstimmung scheint zu sein: Ein reiner Online-Shop funktioniert kaum. Wenn doch, dann nur mit einem langen Atem und Investitionen in Millionenhöhe. Immer mehr Unternehmen setzen auf eine Multi-Channel-Strategie: Das Internet ist nicht alleiniger Vertriebskanal, sondern eine Verkaufsmöglichkeit von mehreren.

Bevor Sie einen Web-Shop eröffnen, stellen Sie sich zwei Fragen:

  • Erreichen Sie Ihre Käufer im Netz? Die Mehrheit der rund 17 Millionen Surfer in Deutschland ist immer noch männlich, jünger als 40 Jahre und verdienen gut. Je näher Ihre Zielgruppe an diesen Merkmalen liegt, desto eher werden Sie Käufer im Netz finden.
  • Sind Ihre Produkte für den Online-Verkauf geeignet? Je standardisierter Ihre Produkte sind, desto besser. Komplizierte, beratungsbedürftige Waren verkaufen sich schlecht. Leicht verderbliche Ware eignet sich ebenfalls nicht für den (weltweiten) Versand.

Kernelemente des Internetshops sind:

  • Shop-Software: Als junges Unternehmen werden Sie es sich nicht leisten können, einen eigenen Shop zu programmieren. Brauchen Sie auch nicht. Der Softwaremarkt reicht von einfachen, manchmal sogar kostenlosen, Shoplösungen bis zu ausgefeilten Programmen des hohen Preissegments. Manche Shopsoftware können Sie auch mieten - das hält die Anfangsinvestitionen gering. Aber Vorsicht: Fangen Sie nicht mit einer Minimallösung an, nur um Kosten zu sparen. Die Kunden erwarten einen perfekten Auftritt.
    Nicht nur finanzielle Aspekte sollten Ihre Entscheidung beeinflussen. Wichtig ist auch: Ist das System flexibel erweiterbar wenn sich Ihre Ansprüche vergrößern? Passt die Software zu Ihren vorhandenen Systemen, wie Buchhaltung oder Warenwirtschaft?
  • Versand und Logistik:Wenn Sie digitale Produkte wie Musik oder Informationen verkaufen, ist dieser Punkt theoretisch unkompliziert. Ihr Kunde kann sich seine Waren online herunterladen. Die Tücke der Praxis: Damit keine kostenlosen Raubkopien Ihres teuer erstellten Inhaltes im Netz kursieren, müssen Sie ihn vor unerlaubter Vervielfältigung schützen. Ein Problem, das die Musikindustrie seit Jahren zu lösen versucht.
    Sollen "greifbare" Waren zu Ihren Käufern gelangen, müssen Sie sich um einen gut organisierten Vertrieb kümmern. Verschickt wird per Post oder Kurierdienst. Das ist aber nicht alles. Sie müssen im Unternehmen ein ausgereiftes Logistiksystem aufbauen: von der ausreichend großen (aber nicht zu großen) Lagerhaltung, über die schnelle und fehlerlose Bestellaufnahme, die Verpackung der Waren, bis hin zur Rechnungsstellung.
  • Zahlungsmodalitäten: Kunden müssen ihren Einkauf im Netz auch bezahlen. Das ist einer der schwierigsten Aspekte des E-Business. Die Händler wollen ein kostengünstiges System, das wenig Zahlungsausfälle garantiert. Die Kunden mögen es ebenfalls sicher und bequem: Die Mehrheit der Käufer bevorzugt den Kauf auf Rechnung, gefolgt von Bezahlung per Nachnahme. Ihre Kreditkarte nutzen zwar immer mehr Kunden beim Kauf per Klick, aber die Vorbehalte sind noch groß. Sie als Verkäufer sollten deshalb die ganze Palette der Zahlungsmöglichkeiten anbieten.
    Ein großes Problem ist die Abrechnung von Kleinstbeträgen (Micropayment). Hier lohnen sich Rechnung oder Kreditkarte aufgrund der recht hohen Kosten für die Händler nicht. Versuche, "digitales Geld" einzuführen, sind allesamt gescheitert. Doch werden weiterhin Micropayment-Systeme auf den Markt gebracht und getestet, zum Beispiel Firstgate, Paybox, Net900. Von den Onlinekäufern werden sie allerdings bislang nur bedingt akzeptiert.

Werbung und Marketing
Im Marketing- und Werbemix erobert das Internet einen festen Platz. Zwar liegt der Anteil am gesamten Werbebudget noch im einstelligen Bereich. Aber das Netz ist aus der Etatplanung nicht mehr wegzudenken. Den größten Anteil nehmen Webauftritte im Internet ein, so eine Studie des Forschungsinsituts Forrester Research. Gefolgt von Bannerwerbung und E-Mail-Marketing.

Übrigens: Banner, die Werbeflächen auf dem oberen Teil einer Website, sind das bekannteste Online-Werbeformat. Auch wenn sie in den vergangenen Jahren immer mal wieder tot gesagt wurden: Sie sind weiterhin das Hauptelement der meisten Online-Werbekampagnen. Nicht zuletzt deshalb, weil sie - ähnlich wie eine Anzeige in Printmedien - ein Standardformat haben, das auf den verschiedensten Sites eingesetzt werden kann. Auch in ihrer Gestaltung sind sie vielfältiger - und damit auffälliger - geworden: animierte Bilder, direkte Bestellmöglichkeit oder sogar kleine Spiele werden nicht selten auf einer Bannerfläche untergebracht.

Die wichtigsten Werbeformen im Internet sind:

  • Affiliate Marketing (Partnerprogramm):Bei dieser Werbeform weisen Betreiber einer Site durch Text- oder Grafik-Links auf die Produkte eines Partnerunternehmens hin. Sie bekommen eine Prämie, wenn der Nutzer dort etwas kauft.
  • Content Ad:Vom Format etwa wie ein Banner, meist jedoch etwas großflächiger. Die Anzeige ist nicht oben auf der Seite platziert, sondern mitten im redaktionellen Inhalt.
  • E-Mail-Marketing: Mit E-Mails lassen sich schnelle und aktuelle Kundeninformationen verschicken, zum Beispiel zu Sonderangeboten. Der Kunde muss jedoch ausdrücklich sein Einverständnis für den Erhalt von Werbemails gegeben haben. Das nennt man Opt-In-Verfahren. Empfohlen wird sogar ein so genanntes Double-Opt-In-Verfahren, bei dem nach der Anmeldung nochmals eine E-Mail versandt wird, die dann wiederum bestätigt werden muss.
  • Interstitial: Diese "Unterbrecherwerbung" erscheint in einem zusätzlichen Fenster beim Öffnen einer Website. Oft füllt das Interstitial einen Großteil des Bildschirms oder die gesamte Fläche aus. Die Werbefläche verschwindet nach ein paar Sekunden wieder oder muss per Mausklick geschlossen werden.
  • Mouse Over-Banner: Wenn der Nutzer mit der Maus über das Banner fährt, verändert es sich. Zum Beispiel erscheint ein neues Bild oder ein neuer Text. Oder der Banner ist "aufklappbar" und vergrößert sich durch die Berührung mit dem Mauszeiger.
  • Pop-Up: Kleine Fenster mit Werbebotschaften, die sich beim Aufrufen einer Website öffnen. Der Nutzer muss die Pop-Ups per Mausklick schließen. Pop Ups erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, viele Nutzer fühlen sich aber durch sie gestört.
  • Skyscraper: Eine Sonderform des Banners, die besonders hoch und schmal ist. Meist wird sie am rechten oder linken Bildschirmrand platziert.
  • Sponsoring: Teile einer Website - zum Beispiel einzelne Text-, Grafik- oder Akustikelemente - werden in die Site eines Sponsoringnehmers gegen Geld-, Sach- oder Dienstleistungen integriert. In der Minimalform sind Links, Buttons oder Logos auf den Sites des Sponsoringnehmers platziert, die auf die Webpräsenz des Sponsors verlinkt sind. Als Werbung erkennbar sind sie durch den Zusatz "sponsored by" oder "powered by".
  • Sticky Ad: Die Anzeige bewegt sich beim Herunterscrollen der Webseite mit und bleibt so immer im Blickfeld des Nutzers.
  • Suchmaschinen-Marketing: Unternehmen bezahlen für eine gute Platzierung in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Effektiv ist diese Werbeform, weil der Nutzer durch die Suchanfrage schon sein Interesse für das Thema signalisiert.
  • Superstitial:Es wirkt wie ein Interstitial, nur lädt es sich im Hintergrund, während der Nutzer sich auf der Website bewegt. Dadurch ist das Einbinden aufwändiger Inhalte wie beispielsweise kleiner Filme möglich. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, öffnet sich das Superstitial automatisch in einem eigenen Fenster.

Mitarbeitersuche im Internet
Statt auf Stellenanzeigen in Tageszeitungen setzen immer mehr Unternehmen auf Online-Mitarbeitersuche. Stellenanzeigen erscheinen auf ihrer eigenen Website, in Jobportalen oder den Onlineausgaben der Tageszeitungen. So erreichen Sie viele Jobkandidaten auf einmal. Bis zum Jahr 2005 werden 55 Prozent des Online-Recruitingmarktes über Netzwerke abgewickelt, schätzt Forrester Research.

Immer mehr Unternehmen verwalten komplette Bewerbungsvorgänge online. Vom Verfassen der Stellenanzeige bis hin zu Zusagebrief an den Kandidaten - alles wird mit einer web-basierten Software über das Web organisiert. Die teure Installation dieser Spezial-Software lohnt sich nur, wenn genügend Stellen ausgeschrieben werden. Kostengünstiger ist ein Online-Office, wie es einige Karriere-Netzwerke anbieten. Damit organisieren Sie nicht nur die Anzeigenschaltung und die Bewerbersuche in Datenbanken. Geht eine Bewerbung ein, kann das System automatisch eine Vorauswahl treffen: Zum Beispiel müssen die Kandidaten ein paar Fragen online beantworten oder ihre Unterlagen werden auf bestimmte Stichworte überprüft. Je nach Ergebnis entscheidet das System, ob sie eine Einladung zum Bewerbungsgespräch oder eine Absage bekommen. Die Briefe erstellt es ebenfalls automatisch.

Kleines Technik-ABC

Cookie: Kann beim Aufruf einer Website übertragen werden und nistet sich auf der Festplatte des Nutzers ein. Dort speichert es Informationen über die Surf-Aktionen. Die kleinen Spione sind für eine interaktive Nutzung gedacht, zum Beispiel wird beim elektronischen Einkauf der Warenkorb so lange in Cookies gespeichert, bis eine Bestellung erfolgt ist. Auch personalisierte Angebote auf Websites sind durch Cookies möglich.

HTML (HyperText Markup Language): Programmiersprache für das World Wide Weg (WWW). Befehle werden "Tag" genannt. Sie stehen vor und hinter einem Text. Wenn Sie sich einmal anschauen wollen, wie so etwas aussieht: Gehen Sie auf eine Website, klicken Sie dort mit der rechten Maustaste in einen Bereich der Site. Dann erscheint ein Menü - klicken Sie auf den Punkt "Quellcode anzeigen".

Java:Eine von Sun Microsystems entwickelte, objektorientierte Programmiersprache. Sie ist plattformunabhängig, läuft also auf jedem Rechnersystem. Java-Anwendungen (so genannte Applets) werden beim Laden einer Website übertragen. Dadurch kann der Nutzer lokal Programme ausführen, die nicht auf seiner Festplatte abgelegt sind. Java wird beispielsweise beim Online-Banking und bei multimedialen Anwendungen wie Musik, Animation, Videos eingesetzt.

Java Script: Programmiersprache, die trotz des ähnlichen Namens nichts mit Java zu tun hat. JavaScript ermöglicht die Integration von Zusatzfunktionen, zum Beispiel interaktive Elemente auf einer Website. Die Programmierbefehle werden direkt in den HTML-Code einer Site geschrieben.

Proxy Server: Eine Software, die auf Rechnern an der Schnittstelle von Internet und Intranet oder direkt beim Provider installiert ist. Sie dient unter anderem dazu, einmal aufgerufene Dateien zwischenzuspeichern, um diese bei einem erneuten Aufruf schneller bereitstellen zu können. Zusätzlich wird dadurch das Datenvolumen auf den Hauptleitungen des Internet vermindert.

Peer-to-Peer (P2P): Bezeichnet eine Art des Datenaustausches (zum Beispiel Bilder, Texte oder Musik) über das Internet. Das Besondere: Man lädt die Daten nicht von einem zentralen Server, sie werden zwischen den Rechnern in einem Netzwerk direkt übertragen. Einen zentralen Datenspeicher gibt es im P2P-Netz nicht. Jeder beteiligte Rechner ist zugleich auch eine Art Server, auf dem Informationen liegen, die von anderen Nutzer durchsucht und heruntergeladen werden können.

XML (Extensible Markup Language): Ähnlich wie HTML eine Formatierungssprache. Sie bietet aber mehr Möglichkeiten als HTML. So ist XML plattformübergreifend einsetzbar. Daher empfiehlt sie sich unter anderem für Anwendungen, bei denen Daten zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden oder auf verschiedenen Plattformen laufen sollen.