29.05.2015
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Unterwegs - eine Geschichte

Herr Busiak öffnet seine Augen. Er hat wieder von seinem Sohn geträumt. Er sah ihn als kleinen Jungen von vielleicht fünf Jahren. Er schaukelte vor ihm im Park und rief: höher, höher. Herr Busiak freut sich und gibt ihm immer mehr Schwung. Weiter geschieht nichts in dem Traum.

Herr Busiak dreht den Kopf nach links. Neben ihm liegt ein Mann in einem weißen Bett, mit einer weißen Bettdecke und einem weißen Kopfkissen. Der Mann hat die Augen geöffnet und starrt an die Decke. Kenn ich den? fragt er sich. Ja, natürlich, der liegt doch immer da so und regt sich nicht. Hey! ruft er dem starrenden Alten zu. Hey! Alles klar? Der Mann im Bett nebenan rührt sich nicht, blinzelt noch nicht einmal. Herr Busiak schaut nach rechts. Durch das Fenster sieht er ein paar Äste von großen Bäumen. Was das für Bäume sind, weiß er nicht. Auf einem Nachttisch steht ein Wecker. Sechs Uhr und siebzehn Minuten. Das Zimmer ist hell, obwohl kein Licht brennt. Es ist schon ganz schön hell für die Uhrzeit. Das muss der Sommer sein. Herr Busiak setzt sich aufrecht hin. Er hält seine Arme nach oben und streckt sich. Kann es sein, dass ich mich heute sehr gut fühle? fragt er sich. Er merkt, dass er auf die Toilette muss. Er weiß, dass er eigentlich den Knopf neben seinem Bett drücken soll. Dann kommt eine der Pflegerinnen angelaufen und bringt ihm die Pfanne oder die Urinflasche. Wenn er fertig ist mit seinem Geschäft, muss er warten, bis sie wiederkommt. Drücken nützt nichts, Herr Busiak, warten sie einfach, wir kommen wieder vorbei, hat die Pflegerin ihm gesagt. Manchmal liegt er dann zehn Minuten auf der Pfanne und wartet. Alleine bekommt er sie ja nicht vom Bett.

 

Er streckt die Arme nach vorne und bewegt sein Finger. Wieder bemerkt er, wie gut er sich heute fühlt. Er schaut sich im Zimmer um. An der Decke hängt ein Fernseher, darunter steht ein Tisch mit zwei Stühlen. An der Wand hängen Landschaftsfotografien. Felder, ein Bauernhaus in der Ferne. Da kenn ich aber schönere Landschaften, denkt er. Er weiß, dass er den Knopf drücken sollte, aber er hat sich anders entschieden. Er will zum Klo laufen. Das wäre doch gelacht. Da habe ich doch schon ganz andere Strecken zurückgelegt als diese 15 Meter zur Toilette. Er erinnert sich an seinen 55 Kilometer Fußmarsch. Das muss so 40 Jahre her sein oder sind es schon 50? Er hatte einen Motorroller gefunden. Er lag an einer Böschung. Er versuchte nicht, den Besitzer zu finden oder ihn bei der Fundstelle abzugeben, sondern nahm ihn einfach mit nach Hause und reparierte ihn so gut es ging. Doch er schaffte es nicht, er sprang nicht an. Er telefonierte mit einem Freund, der gab ihm Tipps, was kaputt sein könnte, doch ihm fehlte auch das nötige Werkzeug. An einem heißen Sommertag machte er sich auf den Weg und schob den Roller zu seinem Freund, die ganzen 55 Kilometer.


Unterwegs II

Ich war jung damals und es war trotzdem so anstrengend. Nun sind es nur 15 Meter, nur lächerliche 15 Meter. Er sitzt nun auf dem Rand des Bettes. Er hat einen blaugrauen Schlafanzug an. Er schaut auf seine nackten Füße. Er bewegt sie langsam im Kreis. Sie gehorchen mir doch. In Gedanken geht er den Weg zum Klo durch. Erst bis zum Tisch, dort kann ich eine kleine Pause machen, das wären dann so 4 Meter. Dann bis zur Tür, dann hätte ich es fast schon geschafft, noch mal vier Meter. Draußen ist die Toilette die zweite Tür links, im Flur kann ich mich an der Wand abstützen. Ganz einfach also. Damals ist er auch einfach losgelaufen und unterwegs hat er dann gemerkt, dass er doch vieles vergessen hatte. Er hätte noch Sonnencreme mitnehmen müssen, denn die Sonne verbrannte ihm sein Arme und seine Nase. Da er am Straßenrand laufen musste, wurde er von allen möglichen Insekten attackiert, die durch seinen Schweiß angelockt wurden, und dreimal wurde er von einem blinden Kuckuck gestochen. Einen von ihnen hat er aber erwischt. Der hatte nichts mehr von seinem Blut.

Den Weg kannte er damals gut, es ging auch fast nur geradeaus. Doch hätte er gewusst, wie schwierig es werden würde, er wäre wohl nie losgelaufen. Nach zwei Stunden war er erst aus der Stadt und hatte bereits eine Blase an der linken Hacke. Den Fußhebel an der rechten Seite des Rollers hatte er nicht abgeschraubt, wofür er sich später in den Hintern treten konnte. Denn der störte, wenn man von der rechten Seite schieben wollte und rammte sich immer mal wieder schmerzhaft in die linke Wade. So schob er nur von links, was sein Arme ungleichmäßig belastete und auf Dauer zu starken Schmerzen in der Schulter führte. Diesmal sind es aber nur 15 Meter! 15 Meter! Die werde ich wohl ohne Hilfe bewältigen.

Wann er das letzte Mal ohne Hilfe gelaufen ist, wusste er nicht mehr. Ein paar Jahre schob er eine Gehhilfe vor sich her. Nachdem er einmal stürzte, konnte er die Griffe nicht mehr sicher halten. Seitdem wurde er nur noch im Rollstuhl geschoben. Mal draußen durch den Park, der zum Heim gehörte, ganz selten in Richtung der Stadt. Er rutschte langsam vom Bett Richtung Boden. Es gab einen kurzen Augenblick des Fallens, der aber nicht mehr zu verhindern war. Seine Hände krallten sich ins Bettlaken. Die nackten Füße standen sicher auf dem kalten glatten Boden. Seine Finger lösten sich leicht. Das klappt doch hervorragend, sagte Herr Busiak sich, wer hätte das gedacht. Er schaute sich um. Hinter ihm lag immer noch sein Zimmergenosse regungslos. Er dreht sich langsam nach links. Nun musste er die Füße bewegen. Er strengte sich an und rief ihnen innerlich zu: Los jetzt! Linker Fuß vor! Linker Fuß vor! Linker Fuß, ja du bist gemeint, jetzt vorwärts! Der linke Fuß zitterte leicht, bewegte sich aber nicht. Nach 30 Kilometern Fußmarsch hatte er auch angefangen, seine Füße anzusprechen. Links, jetzt, komm, noch einen Schritt. Die Blase war nicht zu spüren. Der Schmerz war im Vergleich zu den Schmerzen, die ihm hinten durch beide Beine liefen, so vernachlässigbar gewesen. Am liebsten wäre er in den Zug gestiegen und nach Hause gefahren. Aber er wusste, dann würde er in den kommenden Tagen nicht wieder kommen und den Rest gehen und der Roller war ihm zu wertvoll, als ihn einfach irgendwo abzustellen. Nein, es musste heute zu Ende gebracht werden. Nun spürte er Schmerzen, als sich seine Beine wieder mit Blut füllten, aber er freute sich, seine Beine zu spüren. Besser ein paar Schmerzen, als gar nichts spüren. Linker Fuß vor!

 

Unterwegs III

Der linke Fuß schiebt sich langsam über den Boden. Dann folgt der rechte auf die gleiche Weise. Die Oberschenkelmuskeln zittern wie bei einem Krampf, aber es geht langsam vorwärts. An der Bettecke kann er sich an einem Rohr festhalten. Schräg links vor ihm steht der Tisch mit den beiden Stühlen – dazwischen leerer Raum. Er lässt das Rohr los und versucht das Gleichgewicht zu halten, indem er beide Arme seitlich ausstreckt. Wie ein Seiltänzer schiebt er sich Fuß um Fuß weiter. Den Blick immer auf den Tisch gerichtet, den er versucht zu erreichen. Nicht nach der Stuhllehne greifen, versucht er sich zu disziplinieren, die ist zu unsicher. Erst der Tisch ist sicher. Schritt um Schritt befiehlt er seinen Füßen zu marschieren. Er streckt seine linke Hand aus und kann den Stuhl berühren. Er ergreift die Lehne, der Stuhl bewegt sich leicht in seine Richtung, deswegen muss er die andere Hand zum Ausgleich nach oben recken. Er kann sich gerade abfangen und denkt: Olé! Das war knapp. Nach weiteren vier kleinen Schritten kann er seine andere Hand flach auf den Tisch stützen. Er dreht sich langsam und setzt sich auf den Stuhl. Setz dich nur kurz hin, mein alter Freund. Ruh dich aus. Du bist schon weiter gekommen als du es vermutet hast. Damals hat er in jeder Ortschaft eine Pause gemacht, etwas aus seiner Wasserflasche getrunken, eine seiner Butterbrote gegessen und eine Zigarette geraucht. Einmal saß er auf einer Bank neben einem Denkmal. Er schaute sich den Kopf eines Soldaten mit Helm und einen Adler an. Auf einer Metalltafel stand geschrieben: Sie fürchten nicht des Krieges Graus, nicht Schrecken, Tod und Verderben. Sie zogen wie Helden zum Kampf hinaus und wussten wie Helden zu sterben.

Das hatte ihm neuen Mut gemacht. Er marschierte einfach wie ein Soldat. Und die hatten es damals wirklich schwer. Ich dagegen habe es leicht, es geht hier nicht um mein Leben. Es gibt keinen Krieg mehr.

 

Unterwegs IV

Am Tisch sitzend kann er sich nun die Landschaftsbilder besser ansehen und er erkennt jetzt, dass es damals genauso ausgesehen haben muss. Weite Felder, einsame Bauernhäuser, roter Backstein, wenn es in die kleinen Ortschaften ging. Ich könnte auch die Schwester rufen, es geht dann einfacher. Aber es soll nicht einfach sein. Er spannt seinen ganzen Körper jetzt wieder an und erhebt sich. Diesmal ist er nicht so vorsichtig, sondern schreit sich innerlich voran: Links, rechts, links, im Stechschritt, ihr alten, müden Beine! Auf der Höhe des anderen Bettes schaut er nach links seinen Zimmergenossen an. Er weiß, dass er einmal wusste, wie der andere heißt. Aber es will ihm nicht einfallen. Nun liegt er da und weiß nicht mehr, was um ihn herum geschieht. Selbst wenn ich mich direkt vor seine Augen stellen würde, der sieht nichts mehr. Und falls doch, hat er es bestimmt einen Augenblick später wieder vergessen. Armer Mann, noch will ich nicht so enden. Es geht für mich voran. Heute bin ich auf dem Weg zum Klo und morgen kann ich vielleicht auf den Balkon laufen. Noch bin ich nicht so wie der Starrende dort. Ich spüre die Kraft. Marsch jetzt! Er schleppt sich weiter bis zum Türrahmen, den er mit seiner rechten Hand fest umgreift. Draußen könnte sein Ausflug entdeckt werden, das ist klar. Da laufen jede Menge Leute rum. Aber natürlich sind die Schwestern die große Gefahr. Die würden ihn direkt einfangen und zurücktragen. Also sammelt er sich zu seiner letzten kurzen Pause, denn auf dem Flur will er sich beeilen, ohne Pause, in einem durch. Er öffnet die Tür ganz langsam einen Spalt und schaut in den Flur. Es ist niemand zu sehen. Aus anderen Räumen hört er Frauenstimmen. Wahrscheinlich die Schwestern beim gemeinsamen Kaffee. An der Wand ist eine Griffleiste als Gehhilfe für die Bewohner angebracht. Die kann er jetzt nutzen, um die letzten Meter an der Wand entlang zu laufen. Ein Klacks, ich bin schon fast da, denkt er sich, aber dann besinnt er sich und konzentriert sich. Er schließt die Augen und denkt an die letzten Kilometer seines Marsches. Es ging nur noch in Mäuseschritten voran und es war schon stockdunkel. Keine Schmerzen, no pain! Er schiebt sich durch die Tür und greift an die Rehling. Seine Beine gehorchen noch, aber ein Schmerz ist deutlich in den Schenkeln zu spüren. Als er ganz auf dem Flur herausgetreten ist, fixiert er die Tür, die an der linken Wand einige Meter vor ihm liegt. Die Kirchturmspitzen konnte man auch immer schon eine Stunde vor dem Eintreffen im Ort sehen. Es hat Mut gemacht, das nächste Etappenziel vor Augen zu haben in der ansonsten sich kaum verändernden Landschaft. Gleichzeitig war es aber auch ein trügerischer Eindruck, der eine baldige Ankunft versprach, sie nie halten konnte und den Weg dorthin umso länger und schwerer werden ließ. Er sah nun die Tür genauso vor sich wie damals den Kirchturm. Das gab ihm Mut und neue Kraft.

 

Unterwegs V

Die rechte Hand zog den Oberkörper voran. Der Wille bewegte die Füße weiterhin Schritt für Schritt. Immer wieder peitschte seine innere Stimme links, rechts, links! Los jetzt, komm! Sein Blick durchbohrte die Tür. Jeder Schritt kostete ihn mehr Mühe. Er traute sich nicht, wirklich laut zu rufen, doch er fing jetzt an, das, was er innerlich schrie, leise zu murmeln. Der Schweiß lief im über das Gesicht und sein Füße waren jetzt auch nicht mehr trocken sondern glitten über den glatten Flurboden. Noch hatte ihn niemand bemerkt, kein Pfleger und keine Schwester waren ihm entgegengekommen und hatten ihn entdeckt. Er achtete aber auch nicht mehr darauf. Ihm schien es, als laufe er jetzt schon Stunden über den Flur, der immer länger wurde. Die Toilettentür, die nach dem ersten Erblicken noch unmittelbar und direkt vor ihm lag, so dass man, wenn man die Hand ausgestreckt hätte, sie schon fast meinte berühren zu können, lag jetzt am anderen Ende einer Konzerthalle. Er hatte jetzt kein Gefühl mehr dafür, wie lange er schon auf dem Flur war. Fünf Minuten, eine Stunde? Wieso er sich immer noch fortbewegte, wusste er auch nicht. Ein menschlicher Gang konnte es nicht mehr sein, der ihn voranbrachte. Saß er schon im Rollstuhl und jemand schob ihn? Die würden mich nicht zum Klo schieben, sondern schön wieder zurück ins Bett und mir die Pfanne unter den Hintern schieben. Nicht mit mir. Damals ging es nicht um Leben und Tod wie bei den Soldaten, aber jetzt. Einschläfern können die mich sonst. Wie den Starrer in meinem Zimmer, wie hieß er noch? Willi, ja genau, jetzt fällt es mir ein. Der arme alte Willi, begreift nichts mehr. Den können sie auch einschläfern. Mich aber nicht, ich bin noch dabei und unterwegs. Los jetzt, linker Fuß vor, rechter Fuß vor.

Nach einer Ewigkeit steht er der Toilettentür auf der anderen Wandseite gegenüber. Ohne eine Pause dreht er sich in diese Richtung. Beide Hände halten hinten die Stange fest umschlungen. Er steht da wie jemand, der gleich von einer Brücke in den Fluss springen will und sich noch nicht so ganz traut. Nach links oder rechts hat er nicht mehr geschaut. Er vertraut auf sein Glück, unentdeckt zu bleiben. Nun stößt er sich leicht ab und streckt die Arme wieder zu den Seiten aus, um wie ein Seiltänzer Schritt für Schritt zu seiner ersehnten Tür zu gelangen. Ein paar Schritte geht er noch, dann stimmt etwas nicht. Sein linker Fuß ist feucht von dem Schweiß, der von seinem ganzen Körper herunter läuft und seine Füße schmierig und glatt gemacht hat. Als er nach einem ersten kleinen Ausgleiter das Gleichgewicht kurz wiederherstellen kann, rutscht er erneut und diesmal weiß er genau, dass er sich nicht halten kann. Kurz fragt er sich noch, wieso er nicht doch seine Pantoffeln angezogen hat. Wieder mal nicht an alles gedacht, aber dann läuft man nie los, wenn man alles bedenken und vorausplanen will. Er versucht nicht mehr, den Sturz zu verhindern, sondern nur, ihn möglichst sanft zu gestalten. Aber auch das misslingt. Er klatscht mit dem Rücken hart auf den Boden, ohne dass er mit seinen Händen den Sturz hätte mildern können. Er hebt den Kopf und schaut auf die Tür. Schmerzen spürt er keine mehr. Er rollt sich auf den Bauch und dreht sich in Richtung der Toilettentür. Dann fängt er an, sich mit paddelartigen Bewegungen auf dem Boden nach vorne zu schieben. Diesmal hilft ihm der Schweiß, der sein Hemd durchnässt hat. Er gleitet voran. Er reckt eine Hand nach vorne und kann die Tür berühren. Da ist er fast angelangt. Bei der Berührung der Tür fühlt er einen neuen Kraftschub durch seine Finger in seinen ganzen Körper fahren. Jetzt weiß er, dass er es schaffen wird.
Hinter ihm hört er auf einmal Schritte und dann eine aufgeregte Stimme: „Herr Busiak, was machen Sie denn schon wieder da? Hilde, komm schnell. Herr Busiak schon wieder. Schnell!“

 

Unterwegs VI

Jetzt hört er noch mehr Schritte, die jetzt dicht neben ihm sind. Starke Frauenarme heben ihn mit geübten Griffen an und stützen ihn. Er versucht etwas zu sagen, doch es gelingt ihm nicht. Aus seinem Mund tropft nur etwas Spucke. Zusammen tragen sie ihn zurück in sein Zimmer. Sie setzen ihn auf sein Bett, drehen ihn und legen ihn wieder in Schlafposition. „Was ist denn in letzter Zeit nur los mit ihm?“ fragt die Schwester ihre Kollegin. „Das ist jetzt bestimmt schon das fünfte Mal, dass wir ihn außerhalb seines Bettes gefunden haben. Da denkt man, einer wäre bettlägerig und dann sprintet der plötzlich noch mal regelmäßig los und immer finden wir ihn woanders. Diesmal sogar auf dem Flur. Wenn wir es dürften, ich würde ihn fixieren.“ „Der wird auch noch seine Kräfte verlieren“, sagt die andere. „Ich hab das schon öfter erlebt. Die laufen los, wachen dann auf, ohne sich an irgendetwas zu erinnern. Und wenn was passiert, sind wir schuld. Ich spreche mal mit der Leitung, was wir mit ihm machen.“

Sie decken ihn zu und verlassen den Raum. Herr Busiak starrt nach oben. Lange liegt er erschöpft da. Dann schläft er ein und träumt von seinem Sohn beim Schaukeln.

von Björn Glebocki