29.05.2015
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Ein Klimakiller verschwindet im Untergrund

Klimaschutz hat viele Facetten. Eine zentrale Forderung ist es, den CO2-Ausstoß weltweit deutlich zu senken. Hierfür muss einerseits Energie effizienter eingesetzt und Emissionen müssen andererseits ständig weiter reduziert werden. E.ON stellt sich dieser Verpflichtung.

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Die Erde

Der Energiebedarf wird weiter steigen. Hierin sind sich alle Prognosen einig.

Weltweit arbeiten Fachleute daran, Verfahren zur Abtrennung von CO2 zu untersuchen. Heute bekannte Verfahren sind noch zu teuer und ineffizient. E.ON investiert in die Verbesserung der Verfahren und deren Erprobung.

 

Deutliches Verbesserungspotenzial hat aus der Sicht von E.ON das so genannte "Post-Combustion"-Verfahren, bei dem CO2 am Ende eines konventionellen Kraftwerksprozesses aus dem Rauchgas entfernt wird.

An eigenen Kraftwerksstandorten plant E.ON in Pilotanlagen die Verbesserung der Techniken und Waschsubstanzen, die notwendig sind, um CO2 abzutrennen und zu verdichten. Spätestens 2011 soll eine Testanlage in Betrieb gehen. Ab 2014 plant der Konzern den Betrieb einer größeren und deutlich verbesserten Anlage, die dann auch CO2 für die Speicherung im Untergrund liefern soll.

CO2 - Ein Klimakiller verschwindet im Untergrund

Für die dauerhafte Speicherung von abgetrenntem CO2 eignen sich unter anderem geologische Formationen, so genannte Aquifere.

Hierbei wird in tief liegenden, porösen Gesteinsschichten CO2 dauerhaft eingelagert. E.ON untersucht zurzeit die Möglichkeiten in der Umgebung der Kraftwerke und wird ab 2014 die in einer Pilotanlage abgetrennten CO2-Mengen im Untergrund speichern.

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