27.11.2013
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Renouveau catholique

[
rənuˈvo katoˈlik; französisch, „katholische Erneuerung“
]
eine philosophische, sozialkritische, hauptsächlich literarische, gesamteuropäische Bewegung aus religiös-christlicher Sicht. Bevorzugte Gattungen waren Priesterroman, Heiligenleben, Mirakel- und Mysterienspiele, dramatische Oratorien. Die Bewegung setzte am Ende des 19. Jahrhunderts ein, erreichte ihre Höhepunkte mit P. Claudel [1], L. Bloy [2], C. Péguy [3], G. Bernanos [4] und F. Mauriac [5] und beeinflusste in England vor allem T. S. Eliot [6], G. Greene [7], G. K. Chesterton [8], in Norwegen S. Undset [9] und in Deutschland E. von Handel-Mazzetti [10], G. von Le Fort [11], E. Langgässer [12], W. Bergengruen [13], S. Andres [14], F. Werfel [15], E. Schaper [16] u. a.