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Perfekt bis in die Spitzen: Die besten Tipps für gepflegte Nägel

[[{"type":"media","view_mode":"media_small","fid":"10891","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]Sie sind tot und gefühllos und gehören dennoch zu den wichtigsten Schönheitsmerkmalen, unsere Nägel. Permanent sind sie im Einsatz: Pro Tag wachsen sie durchschnittlich 0,1 mm und bis zu 7 mm im Monat. An den Fingern wachsen sie schneller als an den Füßen, im Sommer schneller als im Winter, bei jungen Menschen schneller als bei älteren und sie wachsen am Meisten an der Hand, die man am Häufigsten benutzt. Was pausenlos im Wachstum steckt, muss leider auch permanent gepflegt werden. Denn erst mit schönen Nägel wird das Aussehen so richtig perfekt.

Feilen und Polieren: Strahlend schöne Nägel

Die Fingernägel niemals nach einem Handbad oder dem Händewaschen feilen. Denn wenn sie trocken und hart sind, lassen sie sich am Besten bearbeiten. Dabei auf hektisches Hin- und Herfeilen verzichten, das lässt die Ränder leichter splittern. Stattdessen im 45-Grad-Winkel ansetzen und von außen nach innen arbeiten. Die Nägel danken die Behandlung mit einer Profi-Feile: Die ist zwar etwas teurer, dafür aber äußerst schonend. Besondere Pflege gelingt mit Mineral- oder Kristallfeilen: Sie versiegeln die Nagelspitzen mit mikrofeinen Kristallen und erhöhen die Stabilität. Je schwächer und dünner die Nägel sind, desto feiner sollte auch die Körnung der Feile sein. Von Metallfeilen lieber ganz die Finger lassen. Sie rauen die Keratinschicht der Nagelspitze auf und erzeugen scharfe Kanten.

Nach dem Feilen ist Polieren angesagt. Das bringt die Nägel auch ohne Lack auf Hochglanz und geht mit einer speziellen Polierfeile ganz einfach. Profi-Feilen bestehen aus drei unterschiedlichen Körnungen. Der erste Teil (Cleaner) dient zum Reinigen und um eventuelle Rillen zu entfernen. Auch unschöne Verfärbungen lassen sich damit ganz sanft beseitigen. Anschließend werden mit dem zweiten Teil (Builder) überschüssige Hornschüppchen entfernt und der Nagel insgesamt geglättet. Einen tollen Glanz erzielt man abschließend mit dem dritten Teil (Sealer), der die feinste Körnung aufweist und die Nagelfläche versiegelt. So können die Nägel auch mal ganz ohne Lack auf Hochglanz gebracht werden.

Das Wichtigste bei der Maniküre ist die Nagelhaut. Eine dicke Nagelhaut sieht unschön aus, sollte aber ganz vorsichtig bearbeitet werden. Denn sie erfüllt eine wichtige Schutzfunktion, indem sie eindringende Bakterien abwehrt. Daher die Nagelhaut niemals mit der Schere bearbeiten, sondern lediglich zurückschieben. Dazu eignet sich am besten ein Manikürstäbchen aus weichem Rosenholz oder ein Spezialgerät mit Gummifüßchen. Bei dicker oder festgewachsener Nagelhaut speziellen Nagelhautentferner verwenden, ansonsten die Finger kurz in warmem Wasser einweichen lassen. Anschließend schenkt ein gutes Nagelöl Fingernägeln und Nagelhaut Pflege und Feuchtigkeit. Am besten jeden Abend die Fingerspitzen damit einmassieren - dann sind Nagelhaut und Nagelbett in Topform.

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Melanie Ulrich
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